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November

Wie es Ihnen anfangs November ergeht, weiss ich natürlich nicht. Aber mit seinem Beginn, das Wort kommt schon so düster daher, verbinden manche Dunkel und Kälte. Immerhin breitet sich vielleicht ab heute in den USA etwas mehr Licht aus, das die 10 Watt-Leuchte aus dem Oval Office überstrahlt. Jetzt heisst es vielleicht doch, Schiene frei für die Fahrt ins Blaue.

Wäre da nicht der hell klingende Dezember und die Sonnwende, man könnte sich direkt etwas depressiv fühlen. Tu ich aber nicht. Da müssen wir halt jetzt einfach durch. 

Zum Beispiel mit Rätsellösen: Darum sind heute primär die Eisenbahn-Nostalgiker angesprochen. Die Bahn ist nun mal eine Marotte von mir ... verbunden mit einer Menge von Kindheitserinnerungen.

Auf Spekulationen über Wahlausgänge in Washington, Bundesbern und Brugg gehe ich nicht besonders engagiert ein. Und schon gar nicht auf Kriegswenden und oder gar auf ihr Ende. Die verdunkelten die finsteren November-Depression zur Weltlage nur noch heftiger.


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Kommentare (2)

Werner Müller-Rigatoni am 03.11.2026 09:11

Lieber Herr Keller
Wahlen als inszeniertes Theater? Also bloss zusehen, wie auf den Politbühnen herumgealbert und gelogen wird? Ohne mich. Ich mische mich ein, trotz Ihrer Resignation.

Ueli Keller am 31.10.2026 11:44

Gestern habe ich mich mit „Broken USA. 250 Jahre Kriege, Lügen und Unterdrückung“ von Werner Rügemer auseinandergesetzt: mit den Taten und Wahrheiten einer Welt, in und mit der wir auch in Europa und in der Schweiz leben. Ein Teil davon ist das Theater, das mit Wahlen inszeniert wird: als Ablenkungsmanöver und Beschäftigungstherapie. Damit wir nicht wissen wollen, was wir tun sollten: lieber gar nichts ist als nichts.

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