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Deutschland? Was, schon wieder?

«Was sagst du zum Deutschland von heute?» Ja, was werde ich jetzt wohl sagen? Dieses Bild des deutschen Parlaments mit uniformierten NSDAP-Reichstags-Abgeordneten könnte uns eigentlich auch gegenwärtig wieder beunruhigen.

Etwas grob und vielleicht nur topographisch betrachtet, erinnert das Bild an das Deutschland von gestern, an die 20er- und 30er-Jahre, an das schwächelnde Weimar und die zunehmend braune Jauche und den roten Terror auf den
Strassen und in den Gassen der jungen serbelnden Republik. Man mag in der Folge gar nicht mehr hinhören und hinsehen auf die Krakeeler und Kravalleristen der AfD und der Linken. Für nicht wenige von denen gilt auch, was Karl Kraus 1933 in seinem Essay «Dritte Walpurgisnacht» über den Führer geschrieben hat: «Hitler ist der Lärm, den er verbreitet.»

«Hinter seiner schreienden und hohlen Demagogie steht keine substanzielle politische Idee, sondern eine zerstörerische Leere.» Und schon gar nicht eine Lehre. Kraus empfiehlt dann einfach mediales Totschweigen. Allerdings akut bleibt
dann der Satz von Heine allemal: «Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.»
Eigentlich wollte ich die Politik von dieser Website fernhalten. Aber was sich im Moment in West und Ost global und lokal in Deutschland abzeichnet, kann man eher nicht in splendid isolation begutachten und sich dann auf dem Sofa ignorant auf die andere Seite drehen und weiterpennen.
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Ich höre hin und wieder, ich sei dauernd gegen irgend etwas, z. B. gegen Veganer, Weltmeister-schaften, die Oktobersause im Thermalbad Schinznach, gegen machtzerfressene Staatspräsi-denten ... und so fort.
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Kommentare (1)
Die Welt, in der wir leben, nehme ich von Ausbeutung, Gier, Herrsch- und Vergnügungssucht sowie von Verschleiss und Zerstörungswut geprägt wahr. Im Grossen Ganzen kann ich keine substanziell relevanten Korrekturen erkennen. Hoffnungsfroh gelten meine Aufmerksamkeit und mein Engagement nach wie vor Projekten, die in unserer Welt für eine andere Welt unterwegs sind. Für dieses Spiel des Lebens bin ich möglichst gemeinsam mit anderen wie folgt mit von der Partie:
Mögen wir in unserem Herzen wohnen.
Mögen wir unseren inneren Frieden finden.
Mögen wir uns selbst genügen und glücklich sein.
Mögen wir uns ganz, heil, wohl geborgen und frei fühlen.
Frei von Hass, dem Schattengefühl von Wut:
Wo Wut ist, mögen Klarheit und Kraft werden.
Frei von Lähmung, dem Schattengefühl von Angst:
Wo Angst ist, mögen Kreativität und Vertrauen werden.
Frei von Resignation, dem Schattengefühl von Trauer:
Wo Trauer ist, mögen Weite und Liebe werden.
Frei von Selbstzerfleischung, dem Schattengefühl von Scham:
Wo Scham ist, mögen Demut und Wahrheit werden.
Frei von Illusionen, dem Schattengefühl von Freude:
Wo Freude ist, mögen wir gemeinsam mit andern tun,
was uns und der Welt, in der wir leben, gut tun kann.
Mögen wir uns mögen: Im Hier und Jetzt, und so, wie wir sind.
Mögen wir von innen heilen, und im Bewusstsein ganz werden:
Von den Füssen zum Kopf, und vom Kopf zu den Händen.
Mit Lebensenergie der Erde, und mit den Gefühlskräften in unserem Körper;
mit der Liebe in unserem Herzen, und mit dem Gold in unserer Seele:
Zum höchsten Wohl von allen, und niemandem zum Schaden.