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«Die schaffen das!»

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.

Für die Beurteilung solcher Massnahmen der Staatsmacht sind auch die E-Paper-Kommentare aus dem Blätterwald aufschlussreich; dies nicht zuletzt im Bezug auf Niveau und gedankliche Schärfe.

Ein Moni1174 (Name geändert) zum Beispiel findet das alles gut und schön. Es kommt aber keinem Einzigen in den Sinn, endlich unsere Grenzen wieder zu bewachen. Wirklich, keinem Einzigen, nur ihm?

Ein Ch. Müller (Name geändert) sekundiert sofort: Er schreibt: Richtig, und dazu sollte zuerst einmal das Schengen-Akbommen gekündigt warden (Originalton).

Greencat (Name geändert) meint dazu lakonisch: Wenn sie die täglichen Ströme von Grenzgängern richtig kontrollieren wollten, hätten sie tägliche Grenzstaus von mehr als 10Km. Träumen sie weiter ...

Dazu träumt ein «!?!» (Name geändert) fatalistisch: Solche sind ein Tropfen auf den heissen Stein. Er rät zu dem, was dann häufig empfohlen wird: Eine Bürger-wehr. Ist natürlich Unsinn und erst noch illegal. «Augen auf!» wäre wohl klüger.

Ein sw 852 (Name geändert) schliesslich fasst dann das Alles wie folgt zusammen: Was auch immer die Polizei macht, ist es nicht recht.

Um da mal Klartext zu schreiben. Lasst das Nörgeln und Beraten! Lasst die Polizei ihre Arbeit tun. Die schaffen das. (Merkel). Und gebt dem aargauischen Corps und vielleicht auch allen anderen endlich ein paar 100 Leute mehr und eine satte Lohn-erhöhung von mindestens 2 Prozent.


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«Schattenwelten»: Durchzogene Reaktionen unterschiedlicher Schärfe

19. Mai 2019

Fasst man die Kommentare zusammen, dann lassen sich zwei Meinungsstränge ermitteln.

Das fünfte Buch erfreut die Leserinnen weniger als die Leser. Da ist die Rede von «respektlosem Frauenbild», von «unrealistischen Inhalten» und von «echt machohaft» und auch «ziemlich ätzend» .

Aber als Kontrast dann auch: «Scharf gezeichnete Figuren und Ereignisse», auch «stilistisch genussvolle fantasievolle Sprache auf hohem Niveau», von einem «ausgesprochen originellen und wortgewaltigen Zeitgenossen». Das seien ganz sicher keine «homöopathisch verabreichte Miniaturen für die Sensibelchen der Nation».

Mit diesen fragmentarischen Hinweisen schliesse ich die Kommentarspalten. Wer sich ein genaueres und eigenes Bild machen will, kann ja immer noch das Buch lesen. Es will und soll Debatten eröffnen. Was denn sonst? Und das nicht nur aus Gründen der Demokratiepflege.

Noch dies: In der rechten Spalte finden Sie einen Zugang zu einem zielführenden und klärenden Interview von Stefan Haller im General-Anzeiger Brugg und ein Portrait in der AZ von 2014.

Fehlen darf auch nicht eine Kurzbiographie.
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Homepage www.valentin-trentin.ch

19. Mai 2019

Das stimmt nicht ganz. Denn die Seite PUBLIKATIONEN wird weiterhin bedient. Sie finden dort alle Rezensionen, Kommentare und Interviews zum neuen Buch «Schattenwelten», manchmal auch Hinweise auf andere Publikationen.
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