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Rätsel Nr. 6: «Wer ist es?»

Und schon geht's weiter. Also ein paar Rätsler mehr würden mich nicht betrüben. Hier denn bereits die sechste Ausgabe von «Wer ist es?». Komme mir vor wie Sheldon Cooper mit seinem «Spass mit Flaggen».

Neustart 14 Wer ist es sept 15

Claude Lorrain: Hafen mit der Villa Medici (1639),
ein Bild, das unser Gesuchter sehr mochte.


Zurück nach England. «Nein, nicht schon wieder!» Doch. Zu finden ist ein Maler, der nach einem erfüllten Leben etwas später als Goethe verstorben ist.

Seine Wirkungsstätten: Suffolk, Essex, Norfolk und London, wo er das Maler-Kunst-Handwerk erlernte.

Beeindruckt und inspiriert haben ihn Bilder von Gainsborough, Lorrain, Rubens, Carracci und van Ruisdael. Neben Landschaften, Pferden und Stillleben zeichnete er auch zahlreiche Portraits von hübschen Töchtern aus gutem Hause.

Im Jahr des Waterloo-Sieges gegen Napoleon Bonapartes Empire heiratete er und produzierte neben seinen Bildern zusammen mit seiner jungen Frau sieben Kinder, die er nach der Katastrophe ihres frühen Todes als alleinerziehender Vater betreute.

Es wurde Mitglied der Royal Academy of Arts.

Bis jetzt (15.09.18; 22:20) sind fünf richtige Lösungen eingegangen.


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Er war es.

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Vier richtige Lösungen. Gratuliere. Dieses Mal war es etwas einfacher, vor allem mit dem Notenbeispiel des berühm-ten g-moll Andantes, das längst in jeder Kitsch-Klitsche zu hören ist. Der gesuchte Mann hiess, Tomaso Giovanni Albinoni, geb. 1671 in Venedig; gestorben 1751 daselbst.

Er war Komponist und Violinist des Spät-Barock und ein Bach-Zeitgenosse. Er liess sich vom Vater zum Spielkartenhersteller ausbilden und nahm daneben Violin-, Gesangs- und Komposi-tionsunterricht. Er bezeichnete sich daher als dilettante veneto.

Das war er aber nicht. Zahllose Opern sind aufgeführt worden, die man heute aber kaum noch spielt. Dafür umso mehr seine Concerti a cinque, die ihn auch in München bekannt machten und Aufträge einbrachten.

Der allbekannte Musikhistoriker Johann Mattheson schrieb ins seiner Critica Musica, dass bei einer Veranstaltung «der rechte Albinoni» mitgewirkt hatte, da zu dieser Zeit in Deutschland und Schweden ein Betrüger unterwegs war, der sich «für den Tomaso Albinoni von Venedig» ausgab.

Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er mit dreien seiner Kinder in eher beschei-denen Verhältnissen, zuletzt durch eine Krankheit (laut Todesanzeige «Diabetes und Katarrh») zwei Jahre ans Bett gefesselt.


Quelle. Wikipedia

Rätsel Nr. 25 «Wer ist es?»

13. Januar 2019

Und schon geht's weiter. Ganz einfach wird es nicht sein. Das bin ich Ihnen schuldig. Alsdann!
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