Home

Leitartikel zu Pfingsten
Erleuchtung von oben?

Das Pfingstwunder des Heiligen Geistes: Das Aargauer Tagblatt hat den Bischof von Basel, Exzellenz Felix Gmür, generell und im Besonderen aus gegebenem Anlass Fragen gestellt.

Unter anderen eben diese: Was bedeutet Pfingsten für Sie?

«Pfingsten heisst, dass die Leute nicht alleine sind, die Gott suchen und nach den Vorgaben Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gottvertrauen leben möchten. Sie werden begleitet und unterstützt von einem Supporter, dem Heiligen Geist. Das Schöne ist: Dieser Geist weht, wann er will und wo er will. Manchmal heftig, manchmal spürt man ihn vielleicht weniger. Aber er ist da. Das ist eine Hoffnungsbotschaft.»

Was soll man dagegen einwenden? Gott suchen un
d nicht finden, weil inexistent, die Botschaft der Skeptiker und Agnosiker verbreiten? Kann man, muss man aber nicht. Und alleine sind auch an Pfingsten zu viele. Ob da Flammen von oben helfen?

Oder was nur kann man gegen Barmherzigkeit und Nächstenliebe sagen? Sind doch sehr zu empfehlen und zu wünschen. Ihr globaler Mangel ist ja augenfällig. 

Und gegen den Heiligen Geist als Supporter, was meint man da? Spiritualität von oben? Warum nicht? Obschon man die Eingebungen und Erkenntnisse aus der unmittelbaren Erfahrung mit Mitmenschen vorzöge. Also eher die endogene oder indigene Variante?

Um nicht missverstanden zu werden:
Glauben oder Nichtglauben soll jeder, was er  will oder kann. Von mir aus an Voodoo-Zauber, Luzifer, Vogelflug, Energieströme, Zuger Kirschtorte, an Hirn aussaugende Aliens, ein ewiges Leben in irgendeinem Elysium oder an die laxierende Wirkung von Rhabarber-Kompott. Und an das Pfingstwunder des Heiligen Geistes, selbstverständlich.

Dennoch gestatte man einen Pfingstwitz:
Gott Vater, sein Sohn und der Heilige Geist diskutieren ihre trinitären Ferienpläne.
Vater: «Ich war schon lange nicht mehr in Jerusalem. Was meint ihr?»
Sohn: «Aber Vater, bitte nicht. Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen gemacht.»
Vater: «Oh entschuldige. Das war nicht eben sensibel. Aber wie wär's mit Rom
Heiliger Geist: «Au ja, fein. Da war ich noch nie.» 


Jetzt wieder acht Rubriken

Neu sind wieder die Rubriken früherer Homepage-Stadien aufgeschaltet, wenn auch nicht immer alle gleichzeitig. Es sind folgende acht Themengruppen: HOME   KRITIKON  SATIRIKON   POESIEALBUM   APHORISMEN   PUBLIKATIONEN   AD PERSONAM     WERBUNG 


Kommentare (0)

Globales im Lokalen

img

Das Globale im Lokalen ent-decken Sie in der primär auf den Bezirk Brugg ausgerichteten, bisweilen auch dem Kanton Aargau zugewendeten Website. Klicken Sie einfach auf

Weiter

Friedfertige Besinnungspause im Advent

27. November 2018

Vier Lichter könnten uns sofort aufgehen. Ein erstes für etwas mehr Weisheit im Denken, ein zweites für mehr zivilcouragierte Stärke, ein drittes für etwas mehr Ästhetik im Umfeld und ein viertes schliesslich als Symbol der Hoffnung, Besseres voraussehen zu dürfen (meliora praesumo).

Was auch immer geschehen soll: Friedfertig und entspannend sei unsere Adventszeit. In Ordnung. Auch für Sie. Und man muss ja nicht immer reden ... oder schreiben.

Angesagt ist jetzt eine Besinnungspause, etwas mehr Stille und Konzentration auf Wesentlicheres als Politik und Wintermode. Habe wirklich noch Anderes zu tun. Fragen Sie nicht was. Doch: Abnehmen zum Beispiel. Obsolete Akten entsorgen. Oder endlich mal das Medizinschränkchen ausräumen.

Fazit: Im Dezember erscheinen keine Depeschen-Bulletins. Ab Januar 2019 dann aber schon; und das in bewährt griffiger Manier.
Weiterlesen

Fünftes Buch ist erschienen
und kann bestellt werden.

26. November 2018

Hier erfahren Sie mehr dazu.
Weiterlesen

«Die schaffen das!»

25. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.
Weiterlesen