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Zwei Themen heute

Zwei unendliche Geschichten heute: Nummer 1: Wer hat im Staat eigentlich das Sagen? Und Nummer 2: Was sagen wir, wenn uns unablässiger Lärm aus Raum und Äther die Ruhe raubt?

Zu religiös?
Eine AZ-Kolumnistin stellt uns die «Gretchenfrage», wie man es denn mit der Religion habe? Meine Antwort: «Am liebsten gar nicht, und vor allem dann nicht, wenn irgendwelche Knasterbärte den Frauen vorschreiben wollen, wie sie sich anzuziehen haben.»

Gerne stimme ich der Verfasserin zu, wenn sie festhält, dass «die Reduktion der Frage auf eine Kleidervorschrift den Kern der Sache nicht trifft.»

Sondern wir finden das Zentrum der Probleme in der leidigen Tatsache angelegt, dass gemäss einer relevanten Untersuchung knapp die Hälfte der in Europa lebenden Muslime ihre religiösen Regeln über die weltlichen der jeweiligen Länder und Gesellschaften stellt.

Parallelgesellschaften sind in der Tat störend und fördern das Zusammenleben in keiner Weise. Also dürfen wir einen Minimalkonsens erwarten?

Für mich sieht der so aus: Verfassung anerkennen, Gleichberechtigung der Geschlechter, individuelle Freiheiten im Rahmen der Gesetze, Teilhabe und Teilnahme am öffentlichen Leben oder etwas komprimierter: Life, Liberty and the pursuit of Happiness. Ob da eine Burka dazu beiträgt? Zweifel sind gestattet.

Zu laut?
Ein anderer Kolumnist beklagt sich zu Recht über den generalisiert anschwellenden Lärm: Helikopter in den Alpen zu jeder Jahreszeit für die Luxus-Biker und Skiertrümmligen. Dauerwellenmusik beim Coiffeur, in Boutiquen, Bars und Fitnesscentern. Und auf den Strassen das Gerohre aus präparierten Auspuffen gemäss dem Motto. «Hört alle her! Was mir in der Hose fehlt, kompensiere ich mit viel Lärmen um Nichts.»


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