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Kritischer Griff ins Kulturkörbchen

Ein bisschen Werbung darf schon sein. Aus dem gigantistischen Angebot des Aargauer Kulturmagazins AAKU sei noch eines hervorgehoben. Man wird doch wohl aus Mittelmass und Unfug schliesslich noch auswählen dürfen, oder?

Muri
Im Festsaal des Klosters Muri wird am 17. November 2018, um 19:30 Uhr, der nicht eben unbekannte Pianist Oliver Schnyder ein eher unbekannteres Stück von Carl Maria von Weber interpretieren, die Sonate Nr. 4 e-Moll op. 70. Es alleine wäre schon ein Grund, diesen Abend frei zu halten. Weber hat da ein virtuoses und «betörendes» (Das Adjektiv ist nicht von mir.) Meisterstück an Klaviermusik komponiert. 
Und wen das nicht betört? Seinem geneigten Ohr bleiben noch Mendelssohns «Variation sérieuses», sowie Prokofiew und mein Favorit, Gabriel Fauré, mit der Ballade Fis-Fur op. 19, vorbehalten.


Und sonst?
Da gibt's «Klangliche Verschmelzungen, Poetische Räume, Lebensfreude, Nostalgie und Strenge, Best of Brugg, Skandalös aktuell, Jeder will ihn haben, Krieg im Kleinen, Entmenschlichung, Ahhhhh...!, Tipi-Mike lockt Feuergott an, Funky Voodoo, Die Revolution beginnt im Kornhaus» und schliesslich «Religionen zementieren das Patriarchat.»

Kurz: Ein erstickendes Angebot an Kultur fegt und hetzt im Feuersturm durch den Kanton, manchmal sogar mit Kunst angereichert. Wer das alles besucht hätte, würde wahrscheinlich als Folge von diversen Herzattacken und Gehirnstrom-störungen Anspruch auf einen kostenlosen Retablierungs-Aufenthalt, je nach Wohnort, im KSB oder KSA erheben dürfen. 




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