Kritik

Orden für Barbara Horlacher

Schon lange nicht mehr durfte das KRITISCH KONSERVATIVE KOMITEE (KKK) einen ORDEN VOM GLEISSENDEN STERN verleihen. Und schon gar nicht jenen der 1. Klasse E in GOLD MIT ZWEI GEKREUZTEN FEDERKIELEN für aussergewöhnliche epische Leistungen.

Und wer ist die geehrte Person? Sie heisst Barbara Horlacher und kandidiert in Brugg als Stadtam … hier stock’ ich schon. Ja, als was jetzt? Als Stadtammann, Stadtamfrau, Stadtammännin, als Stadtamme oder in Analogie zu Windisch – Gott sei’s geklagt – als Stadtpräsidentin? Ist egal. Sie kandidiert; und zwar auf epatant originelle Weise.

Sie klärt uns nämlich auf, dass sie der neue Dani sei, nur weiblich – Das Bild dazu hinterlässt keine Zweifel. Und was heisst da «nur»? – also wie gesagt nur weiblich & ganz anders. Auch daran zweifeln wir vergleichend nicht. Gespannt wird man sein, wie sie ist, wofür sie einsteht, ob zum Beispiel für die Fusion mit Schinznach-Bad.

Wie auch immer: Gönnen wir ihr die Metamorphose und das Anderssein. Und verleihen wir ihr für diese zwar originelle aber in den Sahel-Zonen des politischen Courant Normal etwas verwegene Werbung den ORDEN VOM GLEISSENDEN STERN 1. Klasse E in GOLD MIT ZWEI GEKREUZTEN FEDERKIELEN.


Lobet und preiset die Vernunft: Sie tut es!

30. August 2017: Eben erfahren wir, dass Frau Horlacher die Fusion Schinznach-Bad - Brugg unterstützt. Dafür gibt's jetzt gleich den ORDEN VON GLEISSENDEN STERN IN SILBER nach-geschoben. 

Sollte es ihr noch gelingen, die Fraktion der Grünen auf diesen Kurs zu bringen, dann winkt ihr die höchste Auszeichnung, nämlich jene der ÜBERKLASSE, den ORDEN VOM GLEISSENDEN STERN IN GOLD MIT ZWEI GEKREUZTEN FEDERKIELEN UND LORBEERKRANZ FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE LEBENSLEISTUNGEN.

Kommentare (0)

Trump desavouiert Gefallene

26. Juni 2026

Das Bild sagt mehr als Dutzende von Worten. Man wundert sich in keiner Weise. Der Kerl disqualifiziert sich mittlerweilen täglich. Auch hier tut er es wieder, indem er sich als pietätlosen Krampfkasper und Kravattenmuffel outet.
Weiterlesen

10 Millionen? Und jetzt?

15. Juni 2026

Sicher ist die Headline der NZZ nicht ganz falsch: «Der Streit um die Zuwanderung geht weiter.»
Weiterlesen

«Tanz und Musik in der Kirche»

10. Juni 2026

Erstmals wurde das Format «Tanz und Musik» in einer Kleinstadtkirche aufgeführt. Das soll Teil einer Zukunftsstrategie sein; und das mit Liebesgedichten aus dem Hohelied der Bibel, das den Kirchenraum in einen Ort des Aufbruchs verwandeln soll. Klang, Bewegung und Poesie würden so zu einer Hommage an das Leben verschmelzen.
Weiterlesen