Kritik

Keine Politik ohne satirische Aspekte

Die Sommerpause ist vorüber. In unserer Region bahnt sich eine Wende an. Es wird Zeit für ein paar generelle Überlegungen.

Ja also, schon klar. Man kann Wahlen und Abstimmungen auch satirisch betrachten und sich selbstkritisch einordnen. Oder um mit Goethe leicht mutiert zu reden:

Alles Politische
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird's Ereignis;
Das leicht Verfängliche,
Hier wird’s gemacht;
Das zögernd Bängliche
Wird angedacht.»

Und doch, bei aller Skepsis, nur Zusehen oder gar nicht erst hinsehen, was politisch getan oder eben nicht getan wird, ist auch keine Alternative. Da sind mir die Motzer und Rotzer lieber. Die erregen sich zwar nicht selten über ihre Verhältnisse, bieten aber immerhin Stoff für Amüsement und Lachsequenzen.


Allerding gefriert das Lachen zur Fratze, wenn wir von Supergehirnen aufgeklärt werden, wie sich Feminismus zu Faschismus verhält, oder wenn wir erfahren, dass der Geschlechterkampf auch als «Genderwahnzeugs» und der Stern im Wort «Professor*innen» als Judenstern bezeichnet werden kann.

Kommentare (1)

Bruno Märki am 17.08.2017 10:56

Ich hätte da noch einen Beitrag zum Thema Gender-Wahnsinn: Dabei empfehle ich die Bücher von Birgit Kelle: «Dann mach doch die Bluse zu» und «Gendergaga» im www.adeo-verlag.de

Die Frau behandelt mit erfrischender Satire die Verrenkungen des Feminismus. Sie ist eine emanzipierte Frau. Die Frau ist gut, schreibt gut - und jetzt sag' ich etwas Sexistisches, pfui, pfui, ist das schöön! Die Frau sieht auch noch sehr gut aus!

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