Kritik

Eurovision Song Contest 2024 oder
ESC: Evil-smelling Shit Contest

Wer sich noch einen Rest von ästhetischer Kultur bewahrt hat, schaut und tut sich so etwas nicht an; und wenn doch, dann schnell weg. Es sei denn, er liebt Gruselkabinette, unmusikalischen Abfall und polypolares Gewäsch.

Da ist nun mal einfach alles nur grottenschlecht. Die Songs: Billige Ausverkaufs-gondelware. Die Sängerinnen und Sänger: Karaoke, Kostüme, Krach. Das Publikum: Selber schuld, wer da hinhört und sich das antut. Ganz zu schweigen von den schrillen politischen Nebengeräuschen.

Dazu jetzt nichts mehr als schweigende Missachtung und ansteigende Verachtung. Oder ein paar Begriffe, die mit Kanalisation und Abfallsentsorgung verbunden werden dürfen.

Nachtrag: Bei der an sich müssigen Durchsicht der Kommentare fällt auf: Niemand sagt grundsätzlich Vernichtendes oder schlicht «Mist, billige Gülle und Auswurf!» Denn in der Tat: ESC muss nicht sein, diese Horrorshow des miserablen Musikgeschmacks der Diktatoren der Unterhaltungs-Camorra. Einfacher Nenner: Kohle, Kohle, Kohle ... und Koks. Dass die NZZ da auch noch mitschreibt, gereicht ihr nicht zu Ruhm und Ehre.

NEMO: Never more! 


Kommentare (2)

Yves Polin am 13.05.2024 09:42

Ich kann mich dem Kommentar nur anschliessen. Ja, es war höchst unappetit-lich, dieses antisemitische Hochamt. Mit dem, durch Tontechniker nach Möglichkeit unterdrückten, Pfeifkonzert als Höhepunkt. Wo bleiben da die selbsternannten Toleranten? Da wird «Laut gegen Rechts» beim Judenhass ganz leise. Und die Landeskirchen? «Nur wer für Juden schreit, darf christliche Lieder singen!» (Dietrich Bonhoeffer). Und die Kirchen schweigen, wie früher schon. «Nie wieder» ist jetzt!

Werner Keller am 12.05.2024 16:06

Gratulation. Das Wortspiel mit dem fettgedruckten ...anal... kann schlicht nicht überboten werden, weder sprachlich noch inhaltlich.

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