Publikationen

«Schattenwelten» spaltet die Leserschaft.

Kommentare sind nicht immer zartfühlend. Andere wiederum zustimmend. Das ist gut so. Das eröffnet Debatten.
In der rechten Spalte finden Sie einen Zugang zu einem vielleicht klärenden Interview von Stefan Haller im General-Anzeiger Brugg.

J.-P. Br. aus A.
Ich schätze den Autor und Satiriker sehr. Sein Opus «Schattenwelten», Erzählungen und Satiren, hat mir manche frohe und besinnliche Stunde bereitet. Es macht stets Spass, seine Gedanken und Ideen zu verfolgen, seine schriftstellerische Kreativität zu erleben. Er ist jedenfalls ein ausgesprochen origineller und wortgewaltiger Zeitgenosse. Ich schätze den Autor und Satiriker sehr. 


F. N. aus B.
Nun habe ich das umstrittene Buch doch noch gelesen. Obschon meine Freundinnen mir davon abgeraten haben. Da habe ich mir dann halt ein eigenes Bild machen wollen. Es stimmt schon, manchmal ist sein Frauenbild ganz schön respektlos. Allein schon die Namen, welche er seinen «Figurinnen» verpasst: Dagmar Schnorfeld-Rablatzky (Sexualtherapeutin), Algunde Froschauer (Die Grünen) oder Elfriede Krääzdorn (SP). Oder «Kosmetik- oder Schreckfregatte» und die «verkniffene Frau Kobler». Musste das sein? Andererseits die Männer, die erhalten auch keine Komplimente. Oder wie findet man «aufgequollene Blut- und Leberwurstvisagen, unterbelichtetes Otterngezücht, Schleimbeutelfresse oder wurtspellendicke Hosenträger-Hampelmänner»? Der Eindruck aber, es wimmle nur so von schauderhaften Personen, ist falsch. Die meisten sind, wie wir alle, «durchzogen», also sympathisch mit den üblichen Fehlern und Marotten.


Hier die Buchdaten:

Schattenwelten

Erzählungen und Satiren Nr. 4    © 2019 Valentin Trentin
2. Auflage 2019   Verlag: www.swiboo.ch
ISBN 978-3-907106-19-8
140 Seiten ab CHF 19.50 im Buchhandel

Hinweis: Auch direkt beim Autor erhältlich : CHF 14.50 
Bestellung dafür  hier: info@valentin-trentin.ch oder 079 357 32 00

Erhältlich auch im Buchhandel oder mit Direktbestellung beim Verlag mit: http://www.swiboo.ch/Schattenwelten,detail,1111395513.html


Kommentare (1)

Dr. Canisius Mertens am 25.04.2019 09:25

Von wegen nicht realistisch. Seine Erzählungen beherbergen scharf gezeichnete Figuren und Ereignisse; und das erst noch auf einem stilistisch genussvollen Niveau.

Max Dohner: Porträtist der Melancholie

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Nicht jedes Buch muss man unbedingt gelesen haben. Dieses hingegen schon. Dohners Geschichten und Porträts «Am Himmel kaum Gefälle» heben sich vom Courant normal um etliche Stadien ab. Sagen wir mal wie Dantes Inferno von einer Gemeindeversammlung.
In diesem Buch finden Sie Leidenschaft, Reinheit und Obsessionen. Hier sind sie in Geschichten verdichtet, die Fundstücke profunder Einblicke in unser disparates Leben, eben «Ehrbares und Verächtliches, Effizienz und Opulenz, realer Wert und Etikettenschwindel, Grosszügiges und Gemeines.» 

Das Interview im General-Anzeiger Brugg

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Am 14. März 2019 hat General-Anzeiger Chefredakteur Stefan-Haller Valentin Trentin zu seinem neuen Buch befragt. Hier geht's zum vollständigen Text auf Seite 19.

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Portrait vom 27. Sept. 2014 in der AZ

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Kurzbiografie Valentin Trentin

Vielleicht wollen Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Hier bitte, die Kurzbiografie als PDF-Dokument.

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«Schattenwelten»: Durchzogene Reaktionen unterschiedlicher Schärfe

19. Mai 2019

Fasst man die Kommentare zusammen, dann lassen sich zwei Meinungsstränge ermitteln.

Das fünfte Buch erfreut die Leserinnen weniger als die Leser. Da ist die Rede von «respektlosem Frauenbild», von «unrealistischen Inhalten» und von «echt machohaft» und auch «ziemlich ätzend» .

Aber als Kontrast dann auch: «Scharf gezeichnete Figuren und Ereignisse», auch «stilistisch genussvolle fantasievolle Sprache auf hohem Niveau», von einem «ausgesprochen originellen und wortgewaltigen Zeitgenossen». Das seien ganz sicher keine «homöopathisch verabreichte Miniaturen für die Sensibelchen der Nation».

Mit diesen fragmentarischen Hinweisen schliesse ich die Kommentarspalten. Wer sich ein genaueres und eigenes Bild machen will, kann ja immer noch das Buch lesen. Es will und soll Debatten eröffnen. Was denn sonst? Und das nicht nur aus Gründen der Demokratiepflege.

Noch dies: In der rechten Spalte finden Sie einen Zugang zu einem zielführenden und klärenden Interview von Stefan Haller im General-Anzeiger Brugg und ein Portrait in der AZ von 2014.

Fehlen darf auch nicht eine Kurzbiographie.
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