Region Brugg

«So long, Schulpflegen!»

Tatsächlich. Jetzt sind sie weg. Soll man es bedauern? Aus demokratie-politischen Gründen sicher. Nun gut: VOX POPULI VOX DEI! Bitte, aber nur bedingt. Mal sehen, ob die Zukunft im Umfeld der Schulhäuser göttlich wird.

Gerne habe ich mich dem Vorwurf ausgesetzt, ich klebe am Hergebrachten, hätte kein Sensorium für Neues gehabt, und ich sei ein Antiquitätenhüter, wenn ich geschrieben habe, es wäre besser, die Schulpflegen als demokratischen Legitimationsnachweis beizubehalten und an ihrer Stelle flink die Schulleitungen abzuschaffen.

Dies habe ich so begründet, wie es der Historiker Max Baumann ausgedrückt hat, dass «nämlich das Konzept der geleiteten Schule sich dort bewährt hat, wo geeignete Personen an ihrer Spitze stehen, was bei weitem nicht überall der Fall ist, das beweisen die vielen Stellenwechsel und die zahllosen Klagen von Lehrkräften.»

Meine Erfahrung während ein paar Jahren im sogenannten Schuldienst führten generell zur These, dass sich Schulleitungen in der Tat aufs Ganze gesehen nicht bewährt haben. Ihnen eignen Administrationsexzesse, Wasserkopfiges und Machtakrobatik.

In keinem einzigen Gespräch mit gestandenen Lehrern (gramm. Genus) war zu hören, dass man Schulleitungen - ein untaugliches Transferergebnis aus den Organisations-Schatullen der Unternehmensführung - als hilfreich, zielführend und als notwendig erachte.

Nun werden also die Schulpflegen entlassen und die Schulleitungen vermutlich direkt vom Gemeinderat betreut und kontrolliert.

Allerdings weiss ich nach wie vor nicht, warum man den nächsten Schritt, die Abschaffung der Schulleitungen nicht wagt und die Führung der Schulen nicht wieder den Lehrern mit einem Rektor als Primus inter pares überlässt. Das sparte Geld und Zeit und förderte das lädierte Selbstbewusstsein der Lehrerschaft.

Aber ich höre es auch heute wieder, das dauerhafte Gezerre: «Das ist unzeit-gemässe Altertumsforschung, uneinsichtiges Beharren und ein in Nostalgie herumtappender Rückschritt. Mag sein, aber ein denkbarer Weg in die richtige Richtung allemal.


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Und in Brugg?

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Einen Vorteil für die Schulpflege Brugg darf man sehen. Sie wird nie wieder vor die eigene Wieder-wahl gestellt, noch muss sie einen Schulleiter wählen, den das Unglück einer schwachen Stunde zum flächendeckenden Politikum befördert hat.

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1959 kam er in die Kinos. Allerdings nicht in alle, denn der «Sittenfilm» von Kurt Früh wurde in sechs Kantonen verboten. Er hiess «Café Odeon» und galt als Melodrama aus dem Zürcher Milieu mit kritischem Ansatz. Er ist aus heutiger Optik eher harmlos in Schwarz-Weiss.
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6. Dezember 2025

Da hat man tatsächlich nachgefragt, ob mir statt zum 4. auch zum 6. Dezember etwas einfalle, wenn möglich im Kontext zur Region Brugg und zum Thema Chlaus. War schwierig.
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ALEA IACTA EST.

4. Dezember 2025

Auch IACTA ALEA EST, je nach Quelle. Passt doch auch für Brugg. Obschon hier kein Rubicon überschritten wurde, sondern lediglich Exekutive und Legislative gefahrlos neu erkoren wurden.
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