Ghostwriting

Ein Königsweg für Villnachern?

Gleich noch einmal, weil's so schön ist. Na endlich. Jetzt ist die Debatte lanciert. Soll Villnachern fusionieren? Und wenn JA, mit wem? Richtung Schenkenbergertal oder Richtung Brugg? Das sind hier die Fragen.

Die Absicht ist nicht neu. Man kennt sie wohl und ist nicht verstimmt. Bereits 2015 haben es die Zeichen am Himmel verkündet. Villnachern könnte reif werden für eine Fusion; vorab mit den umliegenden Gemeinden. Daraus ist dann aber nichts geworden.

Nun scheinen sich die Zeichen deutlicher zu konturieren. Der Gemeinderat von Villnachern hat beschlossen, nicht zuletzt nach der erfolgreichen Fusion von Schinznach-Bad mit der Stadt Brugg, die diplomatischen Beziehungen wieder zu intensivieren; und zwar Direktion Brugg.

Gemeindeammann Roland König lehnt mutig sein Haupt weit aus dem Fenster in der Überzeugung, dass «Villnachern mit seiner grossen Naturschutzfläche, seinen Trinkwasserreserven, sowie seinen Entwicklungsmöglichkeiten eigentlich gut zu Brugg passen würde.»

Dann n
ämlich als Stadtteil Villnachern, die «grüne Lunge von Brugg» (Na ja!), welche das Gemeindegebiet von Brugg zudem vorzüglich arrondieren würde.

Da erhebt man als Fusionsbeglückter keine Einwände. Und es gilt immer noch das Wort des Journalisten Emile de Girardin: «Gouverner, c'est prévoir.» Dann mal mutig ins Getümmel auf dem Königsweg nach Brugg.


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7. März 2026

«Ich habe ja so viel erlebt. Ich könnte ein ganzes Buch schreiben.» - «Ja gut, warum tun Sie es dann nicht?» - «Ja weil, weil … » Warum also? Keine Zeit? Ist Ihnen die Olympiade dazwischen gekommen? Geschäftliches, eine Weltreise, eine Affäre oder ein Golftournier am Loch Lomond?

Da zitiere ich jetzt gerne Schiller aus «Die Räuber»: «Dem Manne kann geholfen werden.» Und der Frau erst recht. Ich hab's ja auch schon ein paar Mal getan. Nämlich:
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