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Auf die Lofoten mit den Quoten!

In den Parlamenten, auf den Teppichetagen, bei den Kaninchenzüchtern und dem Vernehmen nach auch in den Nikolausvereinen: Es drohen die Quoten.

Kanton Aargau: Eine Mehrheit des Grossen Rates findet eine Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsgremien staatsnaher Betriebe unnötig. D'accord.

Oder die Realisierung des Wunsches aus der roten Sphäre, das in der Wahlanleitung für die Grossratswahlen der Geschlechteranteil im kantonalen Parlament dargestellt und die Relevanz einer ausgewogenen Geschlechtervertretung hervorgehoben würde.

Preiset die Herrn und jene Frauen, welche von sich sagen: «Eine Frauenquote, haben wir das nötig?» (Siehe leider auch gegenteiliges Bild-Beispiel oben.)

Man stelle sich mal rasch das vor: Eine Männerquote für die Regalebetreuenden in Grossverteilern. Oder eine 1. Klassefahrverpflichtung von 30 Prozent in den Zügen der SBB. 

Eine Biertrinkerquote in unseren Gaststätten. 30 Prozent des Umsatzes sind mit Bier zu machen. Oder wie wär's mit RedBull an den Kiosken?

Und eine Fusionsquote für unsere Gemeinden. 30 Prozent der Kommunen haben zu fusionieren, ob das nun Sinn macht oder nicht.

Warum dann nicht gleich auch noch eine Geburtenquote? Mehr als zwei Kinder sind unnötig. Gut, vernünftig wäre das ja, vor allem weltweit. Aber Vernunft und Quote, das scheinen immer noch inkommensurable Wertgrössen zu sein.

Überhaupt Quoten. Ein Reizwort, ein Unding a priori! Mehr nicht mehr. Bitte Diskussion  beenden.


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