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Nachhall zum 1. Mai
Valentin Trentin, 1. Juli 2026
Wie sich doch die Bilder verändern. Und die Inhalte vermutlich auch. Die Linke einst und die Linke heute: Zwei Welten, zwei Phänomene, die zum Nachdenken einladen.
Einst
Heute
Und noch etwas Nostalgie
Parteitag der SP Aargau in den 80er-Jahren: Zu erkennen sind RR Louis Lang † , der Kantonalsekretär, Parteipräsident Kurt Wernli † , BR Otto Stich †, RR Arthur Schmid †, AZ- (Freier Aargauer) Redaktor Peter Stöckling und NR Max Chopard senior †.
«Statt der Schwüle nun die Kühle?»
30. Juni 2026
Scheint eine Illusion zu sein. Das wäre dann der Kurzkommentar zu den gegenwärtigen Tagen. Mehr gibt's dazu auch heute nicht zu sagen. Ich bin doch kein Feuilletonist.
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Trump desavouiert Gefallene
26. Juni 2026
Das Bild sagt mehr als Dutzende von Worten. Man wundert sich in keiner Weise. Der Kerl disqualifiziert sich mittlerweilen täglich. Auch hier tut er es wieder, indem er sich als pietätlosen Krampfkasper und Kravattenmuffel outet.
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Olympia 2038 in der Schweiz?
Mitten im kalten Winter: Lieber nicht.
25. Juni 2026
Mein Name ist Izydor Wrysowsky. Meine Familie stammt aus Polen. Sie lebt seit 1946 in der Schweiz, wo ich in Basel 1947 zur Welt kam. Ich spreche akzentfrei Schweizerdeutsch, und nur mein Name erinnert noch an den Migrations-Hintergrund.
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Kommentare (1)
Lieber Valentin
Dich inbegriffen, habe ich ausser der Frau ganz am Rande alle hier denkwürdig gekannt, Louis Lang schon 1965 interviewt, mit Kurt Wernli im Verfassungsrat gestritten, ihn als RR unterstützt und mit ihm zusammen, als er Landammann war, Gemeindejubiläen mit Ansprachen gewürdigt, Otto Stich die 6. Auflage meines Paracelsus in der Druckausgabe exklusiv gewidmet, Arthur Schmid zuerst bekämpft, später seine hohen Qualitäten erkannt, übrigens war er eng verbunden mit meinem verstorbenen Bruder Fritz, der ihn bei pädagogischen Reden unterstützte und dessen Gedenkschrift zum Schulgesetz er förderte , mit Max Chopard regelmässig gute faire Gespräche geführt im Rest. Bahnhof Station Siggenthal, geführt von den Nachkommen des ersten Lehrlings der Metzgerei Meier, meines Elternhauses, sogar über Gastarbeiter hatten wir um 1970 ein absolut vernünftiges Gespräch, das Grundproblem wurde von Vernünftigen beider Seiten, erkannt, siehe Bundesrat Schaffner.
Peter Stöckling war für mich der hochinteressante engagierte Korrespondent des Tagi, der als einziger einen langen Artikel schrieb über meine Befürwortung der Trennung von Kirche und Staat im AG Verfassungsrat, über die zu diskutieren damals bis hin zu linken Pfarrern ein Tabu war. Stöckling schrieb nie dreckig über Andersdenkende, zuletzt sahen wir uns bei der Abdankung unseres gemeinsamen Freundes Bruno Rub, hatte zwar dann beim Stehbüffet einen Schwächeanfall mit Notfalleinlieferung ins Spital, dabei tauschten wir nur begeistert-besinnlich unsere Erinnerungen aus!
Du, Valentin, gehörst dazu. Dass Kurt auch gestorben ist, dem ich noch sagte im Verfassungsrat, es nütze nichts, den Staat auf Kosten der Volksmitbestimmung zu stärken, vernehme ich erst jetzt, dabei war er, bei aller Heftigkeit der Debatte, ein hervorragender Redner, ein grundanständiger Mensch und ein bodenständiger echt nicht faschistoider Aargauer Heimatfreund mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck! Hoffentlich liest dies seine geschätzte Witwe Elisabeth.