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Nachhall zum 1. Mai
Valentin Trentin, 18. April 2026
Wie sich doch die Bilder verändern. Und die Inhalte vermutlich auch. Die Linke einst und die Linke heute: Zwei Welten, zwei Phänomene, die zum Nachdenken einladen.
Einst
Heute
Und noch etwas Nostalgie
Parteitag der SP Aargau in den 80er-Jahren: Zu erkennen sind RR Louis Lang † , der Kantonalsekretär, Parteipräsident Kurt Wernli † , BR Otto Stich †, RR Arthur Schmid †, AZ- (Freier Aargauer) Redaktor Peter Stöckling und NR Max Chopard senior †.
«Man soll schweigen oder Dinge sagen,
die noch besser sind als das Schweigen.»
18. April 2026
Sagt Pythagoras von Samos (siehe Bildmitte). Volltreffer. Genau meine Lage. Denn Unruhe schwelt im Untergrund. Bin daher alles andere als sicher, weiterhin schweigen zu sollen. Kann vielleicht nicht stillsitzen und möchte hoffen, Besseres als Schweigen anbieten zu können.
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Heute kein «Querbeet»
9. April 2026
Lea Grossmann schreibt regelmässig für die Kolumne «Querbeet» im General-Anzeiger der Region Brugg und die «Rundschau» für den Ost-Aargau. Sie macht das leidenschaftlich gerne, berät professionell Firmen in Content-Marketing-Strategien inklusive Kampagnen und setzt diese auch um. Hier ihr Text:
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Jules Bloch (1947 – 2026)
Monument eines «Landjuden» im aargauischen Surbtal
30. März 2026
Am 17. März verstarb mit Jules Bloch ein mit seiner Heimatgemeinde Endingen in einmaliger Treue verbundener israelitischer Mitbürger.
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Kommentare (1)
Lieber Valentin
Dich inbegriffen, habe ich ausser der Frau ganz am Rande alle hier denkwürdig gekannt, Louis Lang schon 1965 interviewt, mit Kurt Wernli im Verfassungsrat gestritten, ihn als RR unterstützt und mit ihm zusammen, als er Landammann war, Gemeindejubiläen mit Ansprachen gewürdigt, Otto Stich die 6. Auflage meines Paracelsus in der Druckausgabe exklusiv gewidmet, Arthur Schmid zuerst bekämpft, später seine hohen Qualitäten erkannt, übrigens war er eng verbunden mit meinem verstorbenen Bruder Fritz, der ihn bei pädagogischen Reden unterstützte und dessen Gedenkschrift zum Schulgesetz er förderte , mit Max Chopard regelmässig gute faire Gespräche geführt im Rest. Bahnhof Station Siggenthal, geführt von den Nachkommen des ersten Lehrlings der Metzgerei Meier, meines Elternhauses, sogar über Gastarbeiter hatten wir um 1970 ein absolut vernünftiges Gespräch, das Grundproblem wurde von Vernünftigen beider Seiten, erkannt, siehe Bundesrat Schaffner.
Peter Stöckling war für mich der hochinteressante engagierte Korrespondent des Tagi, der als einziger einen langen Artikel schrieb über meine Befürwortung der Trennung von Kirche und Staat im AG Verfassungsrat, über die zu diskutieren damals bis hin zu linken Pfarrern ein Tabu war. Stöckling schrieb nie dreckig über Andersdenkende, zuletzt sahen wir uns bei der Abdankung unseres gemeinsamen Freundes Bruno Rub, hatte zwar dann beim Stehbüffet einen Schwächeanfall mit Notfalleinlieferung ins Spital, dabei tauschten wir nur begeistert-besinnlich unsere Erinnerungen aus!
Du, Valentin, gehörst dazu. Dass Kurt auch gestorben ist, dem ich noch sagte im Verfassungsrat, es nütze nichts, den Staat auf Kosten der Volksmitbestimmung zu stärken, vernehme ich erst jetzt, dabei war er, bei aller Heftigkeit der Debatte, ein hervorragender Redner, ein grundanständiger Mensch und ein bodenständiger echt nicht faschistoider Aargauer Heimatfreund mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck! Hoffentlich liest dies seine geschätzte Witwe Elisabeth.