Home

Und was ist jetzt mit Ostern?

Schreib doch mal etwas über Ostern. Du weisst schon: Neustart des Frühlings, Seid fruchtbar, Häschen, Auferstehung, Hoffnung und so weiter.

Das würde ich ja gerne, aber dann käme es zu Blasphemien, und dazu neige ich nicht, von wegen Auferstehung des Fleisches und Engel vor dem Grabe. Sie verstehen das? Denn Lästereien lassen wir doch lieber weg und dem Christenmenschen seinen Glauben.

Ja, auch allen anderen, sofern sie nicht fundamentalistisch, kreationistisch und evangelikal ausarten und ausrastend den Dschihad der Religionen ausrufen. Da ist dann aber Schluss mit nachlässiger Toleranz!

Aber wenn die Osterglocken den zögerlichen Frühling aus seiner Reserve läuten, dann «Willkommen Ostern, willkommen Osterhase, Ostereier und Osterkuchen. Die Waage wird's Euch danken.» Also, lasst Euch nicht runterkriegen.


 

Vorsicht Werbung

Den Text zu den Details über einen ferrovialen Clusterfuck lasse ich noch ein paar Tage aus Propaganda-Gründen stehen. Er entstammt meinem Kurzgeschichten-Band und hat den Titel, den Sie gleich hier anklicken können:
«Das Eisenbahnunglück am Gare Montparnasse.
Ein Aufsichtsrat der l’Ouest schreibt einen Brief.
»


Kommentare (1)

Dr. Canisius Mertens am 01.04.2018 08:21

Gerne stimme ich Ihnen zu: Kirche und Staat fahren getrennt besser, siehe Frankreich. Und dass Ostern im Grunde genommen alle Jahre wieder primär an heidnische Fruchtbarkeitssymbole und weniger an Unsterblichkeits-Wahnvorstellungen erinnern könnte, ist doch wohl allgemein bekannt.

Angewandter Darwin?

img

THE ORIGIN OF SPECIES
BY MEANS OF NATURAL SELECTION.

«Statt der Schwüle nun die Kühle?»

30. Juni 2026

Scheint eine Illusion zu sein. Das wäre dann der Kurzkommentar zu den gegenwärtigen Tagen. Mehr gibt's dazu auch heute nicht zu sagen. Ich bin doch kein Feuilletonist.
Weiterlesen

Trump desavouiert Gefallene

26. Juni 2026

Das Bild sagt mehr als Dutzende von Worten. Man wundert sich in keiner Weise. Der Kerl disqualifiziert sich mittlerweilen täglich. Auch hier tut er es wieder, indem er sich als pietätlosen Krampfkasper und Kravattenmuffel outet.
Weiterlesen

Olympia 2038 in der Schweiz?
Mitten im kalten Winter: Lieber nicht.

25. Juni 2026

Mein Name ist Izydor Wrysowsky. Meine Familie stammt aus Polen. Sie lebt seit 1946 in der Schweiz, wo ich in Basel 1947 zur Welt kam. Ich spreche akzentfrei Schweizerdeutsch, und nur mein Name erinnert noch an den Migrations-Hintergrund.
Weiterlesen