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Und was ist jetzt mit Ostern?

Schreib doch mal etwas über Ostern. Du weisst schon: Neustart des Frühlings, Seid fruchtbar, Häschen, Auferstehung, Hoffnung und so weiter.

Das würde ich ja gerne, aber dann käme es zu Blasphemien, und dazu neige ich nicht, von wegen Auferstehung des Fleisches und Engel vor dem Grabe. Sie verstehen das? Denn Lästereien lassen wir doch lieber weg und dem Christenmenschen seinen Glauben.

Ja, auch allen anderen, sofern sie nicht fundamentalistisch, kreationistisch und evangelikal ausarten und ausrastend den Dschihad der Religionen ausrufen. Da ist dann aber Schluss mit nachlässiger Toleranz!

Aber wenn die Osterglocken den zögerlichen Frühling aus seiner Reserve läuten, dann «Willkommen Ostern, willkommen Osterhase, Ostereier und Osterkuchen. Die Waage wird's Euch danken.» Also, lasst Euch nicht runterkriegen.


 

Vorsicht Werbung

Den Text zu den Details über einen ferrovialen Clusterfuck lasse ich noch ein paar Tage aus Propaganda-Gründen stehen. Er entstammt meinem Kurzgeschichten-Band und hat den Titel, den Sie gleich hier anklicken können:
«Das Eisenbahnunglück am Gare Montparnasse.
Ein Aufsichtsrat der l’Ouest schreibt einen Brief.
»


Kommentare (1)

Dr. Canisius Mertens am 01.04.2018 08:21

Gerne stimme ich Ihnen zu: Kirche und Staat fahren getrennt besser, siehe Frankreich. Und dass Ostern im Grunde genommen alle Jahre wieder primär an heidnische Fruchtbarkeitssymbole und weniger an Unsterblichkeits-Wahnvorstellungen erinnern könnte, ist doch wohl allgemein bekannt.

Angewandter Darwin?

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