Querbeet

General-Anzeiger Brugg und Rundschau:
Querbeet vom 26. März 2026
«Raser, Poser, Loser»

Vor dem Bezirksgericht Brugg fasste ein junger Raser, da er nicht vorbestraft war, nur eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren mit einer gleichlautenden Probezeit, zudem eine Busse von 1500 Franken.

Grund: Dieser Neulenker blochte mit seinem Gefährt (Beste Marke d. Welt) mit mehr als 155 km/h von der Staffelegg-Passhöhe hinunter nach Thalheim in den Radar-strahl der KAPO. Damit war der Raser-Tatbestand erfüllt, und der Führerausweis auf Probe subito weg.

Sollen wir uns nun künstlich erhitzen und über Jugend und Tugend räsonieren, empört auf den Zerfall von Sitte und Anstand mit spitzem Finger weisen und ein Generalverdikt über die Jugend von heute verbreiten?

Muss nicht sein, denn neue Durchblicke auf Moral und Ethik eröffnen sich hier eigentlich kaum. Und eine Rückblende auf die eigenen juvenilen Verfehlungen müsste uns klug verstummen lassen.

Es drängt sich also auf, nur bei diesem Fall zu verweilen. Denn klar ist: «Pars pro toto», also vom Einzelnen aufs Ganze zu schliessen, ist immer falsch. Nicht jeder Hascher verblödet. Gut, da gibt’s schon welche. Nicht jeder Grüne ist ein Fundi. Sicher, mehr Realos wären wünschbar. Und emanzipierte Frauen sind in der Regel keine hysterischen Amazonen. In der Regel, wohlverstanden.

So ist auch nicht jeder Poser ein Psycho mit existentiellen Sinnproblemen, die er mit Getöse zudeckt. Und doch, man wird diesen Verdacht nie ganz los, wenn uns wieder einmal so ein Riesen-Radau-Rohrer überholt, dabei die durchgezogene Markierung ignoriert und im Pedalvolldruck vergisst, dass ein Fahrzeug hinten gekennzeichnet ist.

Man könnte nun diese Typen einfach auslachen und philosophische Traktate über menschliche Posen und Possen verfassen. Mag sein. Aber da sind immer noch das Gedröhn in einer sonst schon sehr lauten Umwelt und die Unfallpotentiale. Die müssten nicht sein.

Aber eben: Wir haben diese Enthemmungen auf der kurvenreichen Staffelegg-Strasse häufig nur zu deutlich gehört und zu viele von diesen Krach-Kravalleristen und motonotorisch lauten Loser der Landstrassen gesehen.


Kommentare (3)

Valentin Trentin am 30.03.2026 16:11

Es war ein junger Schweizer in einem BMW. Ob mit oder ohne Migrations-untergrund ist nicht ersichtlich, aber zu schnell ist nun mal zu schnell.

René Grütter am 30.03.2026 11:08

Wir fragen nicht nach der Herkunft des Rennfahrers.

Ueli Keller am 26.03.2026 14:39

Bestien, Monster, Irre, Wahnsinnige, Satanisten, Kannibalen, Drogenabhängige, Sexsüchtige, Perverse, Pädophile, Kriminelle, Schwerverbrecher, Lügner, Betrüger, Straftäter, Verurteilte, Rechtsverdreher, Menschenverächter, Blender, Täuscher, Schacherer, Geldgierige, Machtgeile, Degenerierte und ... gehören laut den Epstein-Files zur sogenannten Elite, oder besser zur Elite der aus der untersten Schublade stammenden Wesen, von denen sich die Mehrheit der Loser beherrschen lässt. Ob da wohl der eine oder andere Staffelegg-Raser mehr den Braten wirklich noch wesentlich feisser machen kann?

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