Satiren

Die Wäffligers und die Basler Fasnacht

Alphons liest Zeitung, lacht deutlich lauter als sonst und ruft dann sofort nach Paula.

Alphons: Paula.
Paula: -*-
Er: Pauuulaa! Wo steckst du?
Sie: Was ist denn? Schrei' doch nicht so rum.
Er: Ich schreie nie.
Sie: Ah jaa. Also, was ist denn schon wieder?
Er: Hier aus Basel, der Schnitzelbank vom Spitzbueb. Absolut mein Favorit. 
Sie: Ja gut, aber mach schnell, ich muss noch ...
Er: Hör zu: «Y haa am Fuudi e Furunggel: Inne gääl und usse dunggel.
Draa ummegnüüble het käi Zwägg, in drei Joor isch er wiider wägg.
Sie lacht kurz und etwas befremdet, scheint die Pointe noch nicht verstanden zu haben.
Er: Der Furunkel! Das Stichwort heisst Trump.
Sie: Ach so, alles klar.
Er: Ich sag's mal für unsere deutschen Freunde so:
«Ich hab’ am Hintern einen Furunkel, der ist innen gelb und aussen dunkel.
Daran zu kratzen hat keinen Zweck, denn in drei Jahren ist er wieder weg.»

Paula: Ich hab' da auch noch einen vo de Rätschbäse
Die Individuaalbestüürig,
die bedyytet schlicht:
D Hürootsstroof für Ehepartner
isch denn äntlig Gschicht.
Doch die woori Hürootsstroof –
mir Fraue hänn das gsee:
Die luegt dehaim nur Fuessball
und liggt uf em Canapé.

Alphons: Da ist noch einer von den Schnaabelwetzern zum Furunkel:
Z Amerika zää Joor lang gläbbt,
im Staate Tennessyy. –
Und s Sunntigsmöönü – immer! –
so ne Chloorhuen-Fäädervyy!
Jetzt föönd nit aafoo hypere –
das Chloor isch doch käi Gfoor!
Mir hänn nie Halsweeh grieggt
und erscht no gratis blondi Hoor.

Kommentare (1)

Ueli Keller am 24.02.2026 12:34

Furunkel können den Arsch dominieren, so wie Trump die Basler Fasnacht.

Wäffligers und die Bussen

13. September 2026

Paula sitzt am Küchentisch und liest in einem Schreiben. Alphons will ihr über die Schulter schauen. Sie steht aber auf und will mit dem Brief die Küche verlassen.
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