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Ein 1. Beitrag: TRAUERKRAFT

Seine Devise: Unterwegs vom Gefangensein in Dummheit zum Freisein in Weisheit.
In der Politik gehe ich davon aus, dass meist einzig im Kleinen etwas Grosses möglich ist. Also engagiere ich mich für kleine Änderungen im Grossen und freue mich, wenn es gelingt.
Wie in der Politik mit gut durchdachten Plänen, laufe ich auch als Autor mit engagierten Texten oft nicht nur ins Leere, sondern generiere manchmal diverse Formen von Widerstand: indem Pläne oder Texte passiv nicht beachtet, oder aktiv abgelehnt werden. Soll ich dann den Fehler bei mir suchen und mich schämen, weil ich falsch liege?
Oder soll ich wütend werden über die Dummen, die es nicht wissen wollen? Oder soll ich es fürchterlich finden und Angst haben, weil ich nicht weiter weiss? Oder soll ich mich mit der Illusion erschöpfen, es wäre schon noch zu schaffen: ich und/oder die anderen müsste/n es nur richtig machen? Dabei ist es schlicht und einfach so, weil die Welt nicht so ist, wie ich sie mir denke und haben möchte.
Dies bewusst zu akzeptieren, kann mit Trauer und Loslassen verbunden sein. Die Schattenkraft von Trauer ist Resignation: wo Trauer ist, möge Liebe werden. Trauer ist eine Gefühlskraft von grosser Tiefe, Weite und Weisheit. In ihr können wir schwimmen und uns treiben lassen, wenn wir es uns gestatten.
Ob es wohl sein mag, dass wir weise geboren sind und dann dumm werden: unter anderem, weil wir es nicht verstehen, mit der Kraft unserer Gefühle zu leben?
Unterwegs vom Gefangensein in Dummheit zum Freisein in Weisheit hier mein aktuell letzter Schluss: Mögen wir von ganzem Herzen und aus Liebe mit uns und allem im Frieden leben und glücklich sein. In der Welt, wie sie ist und wie sie sein wird. Mögen wir dafür tun, was uns möglich ist, und lassen, was zu lassen ist.
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