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«Es gibt vielerlei Lärm.
Aber es gibt nur eine Stille.»

Sagt Kurt Tucholsky. Stimmt im Moment. Klar, die Ambivalenz bleibt trotzdem. Bin alles andere als sicher, weiterhin schweigen zu sollen. Endgültig ist nur der Tod. Kann sein, dass ich nicht stillsitzen kann und erneut ins Dunkel leuchten möchte.

Unangenehm war's ja nicht, nach aussen ein bisschen wirken zu können. Aber summa summarum und à la longue müsste man eigentlich nach dem erneut sehr geringen Wiederhall in oblomowsche Lethargie verfallen oder eben das Sendestudio in Ruhe verlassen.

Wie gesagt, Leute, das war's vorläufig: Bachwerke-Verzeichnis 82, (Ich habe genug.) Macht alleine weiter, wenn überhaupt. Eventuell später einmal wieder, oder auch nicht. So long.


Kommentare (2)

Valentin Trentin am 13.02.2026 10:27

Herzlich Danke, Herr Kümmerle. Es fällt mir in der Tat gleichwohl schwer, den Mund zu halten; und das angesichts der Machtbesessenen in Ost und West immer weniger.

Heinrich Kümmerle am 13.02.2026 10:11

Danke für die vergnüglichen Lesestunden! Letztendlich verschwinden alle unsere Blogs dereinst im digitalen Nirwana. Im Falle eine Wiederauferstehung freue ich mich selbstverständlich. Aber bis dahin noch ein möglichst zufriedenstellendes Restleben.

NEU aufgelegt: «Mikrobiologie des Alltags»

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