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Kontraste

Eher als Kontrast zur Weihnachtssaga war das Folgende, sehr Persönliche gedacht, das keinen Anspruch auf Wahrheit erhebt. Das überlassen wir den Dogmatikern.

Wenn Sie jetzt immer noch einen distanzierten Kommentar zu den vergangenen Umsatzfeiertagen, ja auch zu Weihnachten generell, lesen möchten, bitte sehr. Er beginnt so:

«Das bin ich mehr als einmal gefragt worden: Was ich denn von Weihnachten halte? Lange überlegen musste ich nicht: Nicht mehr viel. Gut, damals schon, als Sechsjähriger zusammen mit meinem Bruder bei meinen Grosseltern vor dem Tannenbaum. Oder wenn ich an die Weihnachtsfeiern in der Klosterkirche Wettingen als junger Seminarist denke. An die Lieder und die Kinder der Unterstufen-Übungsschule. Weihnachten und Musik: «Maria durch ein Dornwald ging». Jederzeit. Gehört zum Schönsten und Wertvollsten aus meiner Erinnerungskiste. Aber heute? Lieber nicht. Eher ein Fall für Ironie, Distanz und für eine Frage: Darf man Weihnachten satirisch behandeln?

Ich denke, man darf. Man soll sogar. Tucholsky hat es uns gesagt: «Satire darf alles.» Und darf sie auch übertreiben? «Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht.» Das ist sie leider manchmal. Daher muss man sich schon fragen, ob es da nicht Grenzen gibt? Sicher, jene von Gesetz und gutem Geschmack. Letzteren habe wenige. Siehe Songwettbewerbe.»

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Es folgt hier noch ausnahmsweise eine Trigger-Warnung. Sehr kerzenschimmer-krippenfromm war dieser Weihnachts-Essay nicht gerade ausgefallen. 


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Weihnachten

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