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Depeschen-Bulletin Nr. 216
Post festum

Nun bitte ich alle Ortsfernen kurz um tolerantes Verständnis für den lokal-patriotischen Begleitgesang zum höchsten Fest der Stadt Brugg, dem «Rutenzug» (Begründung siehe Bild). Normalsterbliche nennen ihn Jugendfest.

Das Geschütz hat gedonnert, der Umzug mit Kind und Leid ist vorbei, die Rede(n) gehalten, das Brugger Lied gesungen, die kalte Wurst mit oder ohne Senf vertilgt, das Feuerwerk nicht verschossen, der Heimzug abgesagt, und die junge Zukunft der Stadt lag glücklich im Bett und träumte vom nächsten Rutenzug 2023.

Und die Stadt dämmert jetzt gelassen in jenen Zustand, der mir schon 1985 aufgefallen ist, und den zu beschreiben man vom damaligen «Badener Tagblatt» im Kontext einer «Sommerserie» gebeten wurde, nämlich über die Auswirkungen der Ferien zu berichten, im Besonderen auf den Gang der Dinge im Prophetenstädtchen und über den heiter gelösten Umstand, dass man sich während dieser Zeit trotz Arbeitsalltag besonders wohlfühlen könne. Was stimmt.

Sie finden den integralen Text auch im damaligen Original auf der regionalen Website unter: https://www.trentin-regionbrugg.ch/index.php?article_id=568

Dann also viel Unbeschwertes und Abwechslung ohne Hektik für die kommenden Wochen des hoffentlich auch für Sie realen «Dolcefarniente» in Brugg und der weiteren Umgebung. Es muss nicht die Karibik sein.

Dies Website begibt sich am 8. Juli 2022 in eine «Mise en sommeil» und erwacht vermutlich dann im September wieder; es sei denn, akut Drammatisches holt sie von der Couch oder vom Liegestuhl, was wir aber nicht hoffen wollen.


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«Man soll schweigen oder Dinge sagen,
die noch besser sind als das Schweigen.»

16. April 2026

Sagt Pythagoras von Samos (siehe Bildmitte). Volltreffer. Genau meine Lage. Denn Unruhe schwelt im Untergrund. Bin daher alles andere als sicher, weiterhin schweigen zu sollen. Kann vielleicht nicht stillsitzen und möchte hoffen, Besseres als Schweigen anbieten zu können.
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Heute kein «Querbeet»

9. April 2026

Lea Grossmann schreibt regelmässig für die Kolumne «Querbeet» im General-Anzeiger der Region Brugg und die «Rundschau» für den Ost-Aargau. Sie macht das leidenschaftlich gerne, berät professionell Firmen in Content-Marketing-Strategien inklusive Kampagnen und setzt diese auch um. Hier ihr Text:
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Jules Bloch (1947 – 2026)
Monument eines «Landjuden» im aargauischen Surbtal

30. März 2026

Am 17. März verstarb mit Jules Bloch ein mit seiner Heimatgemeinde Endingen in einmaliger Treue verbundener israelitischer Mitbürger.
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