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Mal was ganz anderes

Unter HOME haben Sie vor kurzem eines der orphischen Urworte von Goethe zum neuen Jahr kennen gelernt: ELPIS. Hoffnung. Ein weiteres nennt sich DAIMON, was man mit Schicksal, Fatum oder Bestimmung übersetzten könnte. Hier der Text.

ΔΑΙΜΩΝ, Daimon
Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
Die Sonne stand zum Grusse der Planeten,
Bist alsobald und fort und fort gediehen
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.
So musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Was fällt uns dazu ein?

Ob astrologische Steuerlemente unser Dahinwallen bestimmen? Ich bezweifle es nach wie vor und heftiger denn je?

Und das Gesetz, wonach man angetreten sei? Wenn er die genetischen Präforma-tionen meint, nichts dagegen; plus die Empirie des Lebens, noch weniger dagegen.

Dem zu entfliehen, kann und muss man zumindest hin und wieder versuchen.

Und dass die geprägte Form sich lebend entwickelen soll, was schon kann man dagegen haben?

Was denken Sie, was denkst Du? Bin auf Antworten gespannt.


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