Querbeet

Zurück in die Gärten?
Rousseau, aktueller denn je?

Den alten bekannnten Rousseau’schen Vorbehalt, die Aufklärung hätte mittels Rationalität das Natürliche und Kreatürliche im Menschen zu zerstören getrachtet, relativiert Claudia Mäder in der NZZ und stellt diese Hypothese durch Gegenfragen auf den Prüfstand, welche man gerne als akutes Zitat hier einstreut und in die Debatte führt.

Das Zitat
«Braucht es tatsächlich mehr Gefühl und Emotion? Haben wir davon heute nicht viel zu viel? Und könnte dagegen auch in der Rationalität der Schlüssel zum Schutz der Umwelt liegen? Denn versetzt uns nicht die Vernunft in die Lage, den Blick von uns selber zu lösen? Vermögen wir vielleicht gerade dank unserer rationalen Distanz zur Welt zu erkennen, dass andere Lebewesen eigene Zwecke verfolgen und nicht zur Befriedigung unserer persönlichen Bedürfnisse existieren?»

Der Kommentar
Da unterscheidet man gerne persönliche Emotion von den öffentlichen Emotionen, welche akut auf den Strassen spazieren gehen und verstörende Assoziationen zu den Jahren zwischen 1933 und 1945 evozieren.

Also die ratio, die Vernunft oder wenn man's gerne mit Thomas Paine englisch hat, der Common Sense, sie sind es nicht, welche gegenwärtig an bestimmten Tagen die Strassen zieren.

Diese konfoederierten Verschwörer, hier und in den USA, sind auch kaum in der Lage, selbständig den Blick von sich und von ihrem Höhlenhorizont zu lösen, neu zu justieren und auf das Allgemeinwohl zu richten, das von den Impfschimpfpimps in selbstverherrlichender Manier ignoriert, mit den Füssen auf unseren Strassen plattgetreten und behindert wird.

Die Diagnose fällt einfach aus: Keine rationale Distanz, emotionsgetränkte Ignoranz und absolute Dominanz der persönlichen, will heissen, egozentrischen Bedürfnisse.

Der innige Dank
Er geht an Frau Claudia Mäder.


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