Querbeet

Zitat Nr. 11
Aargau: Adieu REPOL? Bonjour KAPO.

Das Zitat stammt vom ehemaligen Chef Kripo Kapo Aargau, Grossrat Urs Winzenried.

Er schreibt in einem Leserbrief: 
«Meines Erachtens ist der Übergang zur Einheitspolizei zeitgemäss und auch im Kanton Aargau angebracht. In der heutigen Zeit einer mobilen 24-Stunden-Gesellschaft überwiegen die Vorteile einer Einheitspolizei deutlich: Keine Doppelspurigkeiten, bessere Nutzung von Synergien, keine klärungsbedürftigen Zuständigkeitsfragen, kein Informationsverlust bei der Fallüber­gabe oder Wartezeiten beim Aufgebot der zuständigen Organisation.»

Damit könnte die Diskussion wieder entfacht worden zu sein: Soll man die REPOL, im AG 15 Einheiten an der Zahl, in die KAPO integrieren, wie im Kanton Bern hin zur Einheits-Kantonspolizei entwickeln?

Das sind zweifellos robuste Argumente. Sicher kein produktiver Beitrag ist hingegen die Meinung einer Minderheit, die REPOL sei nach wie vor eine bessere Dorfpolizei aus der Landjägerära. Das ist 50er-Jahre Schwarzweiss-Kino. Die Polizischt-Wäckerli-Vorstellung, jede Gemeinde brauche einen Polizisten (Alte SVP-Doktrin), ist denn auch wenig zielführend.

Gegen die Fusion spräche allerdings die Tatsache, dass die REPOL-Beamten die gleiche Grundausbildung wie jene der KAPO durchlaufen. Diese Qualifikation lässt aber auch den Umkehrschluss zu: Sie wäre dann aber auch wieder ein Argument für die Fusion.

Ein Fazit: Die Diskussion zumindest wieder aufnehmen. Güterabwägung, und nicht zuletzt auch jene der Kosten. Vor allem aber die Polizeidichte erhöhen. Die Statistiken empfehlen das, denn geklärt ist, die Bevölkerung wünscht mehr Sicherheitsgarantien.

Um hier klare Kante zu zeigen: Bleibt es, wie es ist, also mit REPOL, dann werde ich nicht mehr darauf zurückkommen.


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