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Terroristen haben Vorbilder

Darf ich es wiederholen: Als Lyriker habe ich mich nie gesehen. Aber lassen kann ich es trotzdem nicht. Zwar stilistisch in klassischer Tradition, aber thematisch mit drastischer Provokation.


Gerade wieder akut
«De mortuis nil nisi bonum dicendum est.»
Ja gut, dann suchen wir das Gute mal im Test.
Gilt das auch für den Terroristen Nasrallah,
Der Hizbullah morden hiess im Namen Allahs?
Für Sinwar, dem Hamas-Chef der Judenschlächter?
Auf keinen Fall, hier war das Schicksal mal gerechter.
Oder für die «bleiche Motte» mit den kurzen Beinen,
Wladolf Putler. Mal ehrlich: Sollen wir die beweinen?


Bitte I für den Nahen Osten
Jungs, es ist nun Zeit für eine Jause.
Lagt die Waffen nieder, macht mal Pause.
Im Ernst, lasst jetzt endlich ab vom Töten. 
Sonst geht auch noch Palästina flöten.

Bitte II für die USA
Kamara bitte, jetzt spiel' sie aus, Deine Trümpfe
Und schicke den Kerl endlich in Floridas Sümpfe.
Gerne lassen wir ihn dort in den Everglades toben.
Dafür, Madame President, würden wir Dich ewig loben.


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Heute kein «Querbeet»

9. April 2026

Lea Grossmann schreibt regelmässig für die Kolumne «Querbeet» im General-Anzeiger der Region Brugg und die «Rundschau» für den Ost-Aargau. Sie macht das leidenschaftlich gerne, berät professionell Firmen in Content-Marketing-Strategien inklusive Kampagnen und setzt diese auch um. Hier ihr Text:
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Jules Bloch (1947 – 2026)
Monument eines «Landjuden» im aargauischen Surbtal

30. März 2026

Am 17. März verstarb mit Jules Bloch ein mit seiner Heimatgemeinde Endingen in einmaliger Treue verbundener israelitischer Mitbürger.
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