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Zwei Themen heute

Zwei unendliche Geschichten heute: Nummer 1: Wer hat im Staat eigentlich das Sagen? Und Nummer 2: Was sagen wir, wenn uns unablässiger Lärm aus Raum und Äther die Ruhe raubt?

Zu religiös?
Eine AZ-Kolumnistin stellt uns die «Gretchenfrage», wie man es denn mit der Religion habe? Meine Antwort: «Am liebsten gar nicht, und vor allem dann nicht, wenn irgendwelche Knasterbärte den Frauen vorschreiben wollen, wie sie sich anzuziehen haben.»

Gerne stimme ich der Verfasserin zu, wenn sie festhält, dass «die Reduktion der Frage auf eine Kleidervorschrift den Kern der Sache nicht trifft.»

Sondern wir finden das Zentrum der Probleme in der leidigen Tatsache angelegt, dass gemäss einer relevanten Untersuchung knapp die Hälfte der in Europa lebenden Muslime ihre religiösen Regeln über die weltlichen der jeweiligen Länder und Gesellschaften stellt.

Parallelgesellschaften sind in der Tat störend und fördern das Zusammenleben in keiner Weise. Also dürfen wir einen Minimalkonsens erwarten?

Für mich sieht der so aus: Verfassung anerkennen, Gleichberechtigung der Geschlechter, individuelle Freiheiten im Rahmen der Gesetze, Teilhabe und Teilnahme am öffentlichen Leben oder etwas komprimierter: Life, Liberty and the pursuit of Happiness. Ob da eine Burka dazu beiträgt? Zweifel sind gestattet.

Zu laut?
Ein anderer Kolumnist beklagt sich zu Recht über den generalisiert anschwellenden Lärm: Helikopter in den Alpen zu jeder Jahreszeit für die Luxus-Biker und Skiertrümmligen. Dauerwellenmusik beim Coiffeur, in Boutiquen, Bars und Fitnesscentern. Und auf den Strassen das Gerohre aus präparierten Auspuffen gemäss dem Motto. «Hört alle her! Was mir in der Hose fehlt, kompensiere ich mit viel Lärmen um Nichts.»


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Friedfertige Besinnungspause im Advent

27. November 2018

Vier Lichter könnten uns sofort aufgehen. Ein erstes für etwas mehr Weisheit im Denken, ein zweites für mehr zivilcouragierte Stärke, ein drittes für etwas mehr Ästhetik im Umfeld und ein viertes schliesslich als Symbol der Hoffnung, Besseres voraussehen zu dürfen (meliora praesumo).

Was auch immer geschehen soll: Friedfertig und entspannend sei unsere Adventszeit. In Ordnung. Auch für Sie. Und man muss ja nicht immer reden ... oder schreiben.

Angesagt ist jetzt eine Besinnungspause, etwas mehr Stille und Konzentration auf Wesentlicheres als Politik und Wintermode. Habe wirklich noch Anderes zu tun. Fragen Sie nicht was. Doch: Abnehmen zum Beispiel. Obsolete Akten entsorgen. Oder endlich mal das Medizinschränkchen ausräumen.

Fazit: Im Dezember erscheinen keine Depeschen-Bulletins. Ab Januar 2019 dann aber schon; und das in bewährt griffiger Manier.
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Fünftes Buch ist erschienen
und kann bestellt werden.

26. November 2018

Hier erfahren Sie mehr dazu.
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«Die schaffen das!»

25. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.
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