Satirikon

Bachelor: Zum seduktiven Vorbild Nr. 4

Nach den Kleriker-Witzen tauchen wir nun in die schwülwarmen Feuchtgebiete und des lasziven Geräkels um den xten Bachelor ein. Wie schon erwähnt, die Menschheit braucht Vorbilder. Sagt man uns jedenfalls. Ob es nun gerade Bellydia, die Rapperin und tattooverunzierte Bachelor-Aufgeiltussi sein muss, überlasse ich gerne Ihren Geschmacksnerven.

Also hier bitte die Nummer 4.

Keine Schmeichelkatzen-Kandidatin liebe den russischen Schnaps so sehr wie diese 27-jährige Barkeeperin. Wie alle aus dieser promiskutiven Billigwarenhandlung geizt auch sie nicht mit ihren schönheits-chirurgisch aufgetunten und wodkagestählten Reizen.

Auch sie attackiert unsere Restbestände an Ästhetik und lässt uns kompensa-torisch von Frauen wie Ingrid Bergman, Kim Novak in «Vertigo» oder Emma Thompson als Krankenschwester delirieren.

Der «offenen St. Gallerin» sollen Tiere besonders und hoffentlich nur am Herzen liegen, was wir vermutlich von ihrem Dialekt nicht zu behaupten wagen.

Und nun stellen Sie sich vor: Sie kann rappen und hat schon wie Tausende vor ihr und Tausende nach ihr eigene Songs und Musikvideos veröffentlicht. Ob wir die hören wollen? Mir reicht schon das Visuelle. Das gilt für ihre buhlend-prallen Kolleginnen und auch für diesen gelierten und glacierten Büroschlingel.


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Auch nicht gerade ein Vorbild.

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