Home

Persönlichkeiten, wo man hinblickt

Dieses Mal sind es Kurzkommentare zu einigen Lesefrüchten dieser Woche.

Weder Tailleyrand noch Metternich

Nein, ein Talleyrand, ein Metternich ist er nicht, Jean-Claude Juncker. Er kann einfach nicht anders.  Er ruft bis zur letzten Amtshandlung nach einem emanzipierten Europa in der Welt als ein Gegenentwurf zum Rückzug auf den National-

staat. Das muss er wohl und darf er auch, obwohl er auch schon mal geäussert hat, Patriotismus sei eine Tugend.

Leider sagte er auch, dass «der bornierte Nationalismus eine perfide Lüge und ein heimtückisches Gift ist.» Dem halte ich entgegen, dass Nationalismus existiert, auch existieren darf, eigentlich keine Lüge ist, wenn auch in seiner bornierten Form durchaus eine Rüge verdiente.

Aber ein «heimtückisches Gift»? Wenn ich also sage, ich liebe mein Land, dann bin ich vergiftet? Die Nation, eine Droge, die Patria eine permanente Schnapsorgie?

Und was wäre dann der grossmächtige Europa-Zentralismus. Eine Wirtshaus-Runde besoffener Illusionspfleger?

Apropos Juncker-Metternich. Da gibt's einen Schüttelreim, den Ministerinnen wohl kaum je zitieren würden: «Was denk ich an den Metternich, der Jean-Claude küsst viel netter mich.»


Im Aargau sind zwöi Liebi

Zu Cédric sagt Yvonne:
Du stehst mir vor der Sonne.
Drauf er frech: Jetzt tu nicht dumm.
Geh doch ins Solarium!

Da war ich schon, du Streber,
Du Laus auf meiner Leber.
Weg da, du raubst mir die Sicht.
Was ich brauche, ist mehr Licht.


Kommentare (1)

Fritz Kamer am 15.09.2018 12:10

Nun, als er dann doch gegangen,
Tat sie schuuurig nach ihm plangen.
Rief ihm, komm, ich will gestatten,
Dass du weiter mir machst Schatten.
Gruss Fritz

Besuchen Sie bitte auch die Werbeseite.

img

Hier geht's direkt zu ihr

Weiter

Globales im Lokalen

img

Das Globale im Lokalen ent-decken Sie in der primär auf den Bezirk Brugg ausgerichteten, bisweilen auch dem Kanton Aargau zugewendeten Website. Klicken Sie einfach auf

Weiter

Friedfertige Besinnungspause im Advent

27. November 2018

Vier Lichter könnten uns sofort aufgehen. Ein erstes für etwas mehr Weisheit im Denken, ein zweites für mehr zivilcouragierte Stärke, ein drittes für etwas mehr Ästhetik im Umfeld und ein viertes schliesslich als Symbol der Hoffnung, Besseres voraussehen zu dürfen (meliora praesumo).

Was auch immer geschehen soll: Friedfertig und entspannend sei unsere Adventszeit. In Ordnung. Auch für Sie. Und man muss ja nicht immer reden ... oder schreiben.

Angesagt ist jetzt eine Besinnungspause, etwas mehr Stille und Konzentration auf Wesentlicheres als Politik und Wintermode. Habe wirklich noch Anderes zu tun. Fragen Sie nicht was. Doch: Abnehmen zum Beispiel. Obsolete Akten entsorgen. Oder endlich mal das Medizinschränkchen ausräumen.

Fazit: Im Dezember erscheinen keine Depeschen-Bulletins. Ab Januar 2019 dann aber schon; und das in bewährt griffiger Manier.
Weiterlesen

Fünftes Buch ist erschienen
und kann bestellt werden.

26. November 2018

Hier erfahren Sie mehr dazu.
Weiterlesen

«Die schaffen das!»

25. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.
Weiterlesen