Satirikon

Neue Serie: Sind das Vorbilder?

Der Mensch braucht Vorbilder. Sagt man wenigstens. Grund genug, eine neue, satirisch intendierte Kommentar-Serie eröffnet zu haben, ist das allemal. Und sich die Frage zu erlauben, ob sie tatsächlich Idole und Lehrmeister sind und auch sein sollen.


Und schon folgt die Nummer 2.

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Ein klerikaler Würdenträger? Gewiss doch. Ein netter Mann, zweifellos. Das sieht man doch. Er hat allerdings mit Homophilen als Priester in der Una, Sancta, Catholica et Apostolica Ecclesia seine liebe Mühe. Aber das muss er doch. Die Mutter Kirche wird vermutlich bis zu ihrem Untergang ihre Traditionen bewahren wollen.

Und zu denen zählen nun einfach mal nicht vorehelicher GV, Priesterheirat, Häresien wie Gnostizismus, Markionismus, Montanismus, Manichäismus und eben Schwule und Frauen als Priester.

Auch nicht gerade sympathisch, sondern eher lächerlich, wirken Drohungen mit Exkommunikation und Bannbullen, wie etwa 1738 In eminenti apostolatus specula von Papst Clemens XII. gegen die Freimaurerei.

Was im Übrigen den Vorbildverweis betrifft: Den Typus sehen Sie nicht nur in Kirchen und Kapellen, sondern auch in Verwaltungen und Sekretariaten staatlicher und privater Provenienz in mannigfaltigen oder auch wesentlich einfältigeren Ausfertigungen.


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Auch nicht gerade ein Vorbild.

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Darwin lässt grüssen: THE ORIGIN OF SPECIES BY MEANS OF NATURAL SELECTION.

Die Landwehr mobilisiert
Aufstand der Senioren

16. August 2019

Man müsse fast von «diskriminierender Stigmatisierung sprechen, wie die Wirtschaft und zum Teil die Gesellschaft mit dem Alter umgehen». Das verkündete eine Vertreterin des Schweizerischen Seniorenrats. Mit 65 Jahren verschwinde man besser von der Bildfläche, und wer das noch könne, weihe sich dem Konsum. Dagegen regen sich nun allerorten Widerstandsgruppen der Senioren. Zurecht?
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Influenza bei den Influencerinnen

10. Februar 2019

Und schon ist ein neuer Traumberuf aus dem faulen Zauberkasten der Marketing-Houdinis geschaffen worden: Der Influencer, also der Beeinflusser, Einflüsterer und Trendgestalter oder wie hier die leichtgewichtige Girli-Variante.

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Die «Schnorrer vom Dienst»
«Experten» im Dienst

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Also gegen Fidel Castros Brandreden kommen sie nicht an: Frau NR Humbel und Herr NR Flach. Und es ist auch etwas übertrieben und ungerecht, sie als «Schnorrer vom Dienst» zu apostrafieren. Sie dann auch noch mit Slampoeten zu vergleichen, ist insofern unangemessen, weil sie ihre Materie sachlich-trocken-umfassend-detailliert und nicht schillernd-pseudoeloquent vorzutragen gezwungen sind. Daher offenbar die rhetorischen Sonderleistungen, was Akribie und Überlänge betrifft.
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