Satirikon

Neue Serie: Sind das Vorbilder?

Der Mensch braucht Vorbilder. Sagt man wenigstens. Grund genug, eine neue, satirisch intendierte Kommentar-Serie eröffnet zu haben, ist das allemal. Und sich die Frage zu erlauben, ob sie tatsächlich Idole und Lehrmeister sind und auch sein sollen.


Und schon folgt die Nummer 2.

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Ein klerikaler Würdenträger? Gewiss doch. Ein netter Mann, zweifellos. Das sieht man doch. Er hat allerdings mit Homophilen als Priester in der Una, Sancta, Catholica et Apostolica Ecclesia seine liebe Mühe. Aber das muss er doch. Die Mutter Kirche wird vermutlich bis zu ihrem Untergang ihre Traditionen bewahren wollen.

Und zu denen zählen nun einfach mal nicht vorehelicher GV, Priesterheirat, Häresien wie Gnostizismus, Markionismus, Montanismus, Manichäismus und eben Schwule und Frauen als Priester.

Auch nicht gerade sympathisch, sondern eher lächerlich, wirken Drohungen mit Exkommunikation und Bannbullen, wie etwa 1738 In eminenti apostolatus specula von Papst Clemens XII. gegen die Freimaurerei.

Was im Übrigen den Vorbildverweis betrifft: Den Typus sehen Sie nicht nur in Kirchen und Kapellen, sondern auch in Verwaltungen und Sekretariaten staatlicher und privater Provenienz in mannigfaltigen oder auch wesentlich einfältigeren Ausfertigungen.


Kommentare (0)

Auch nicht gerade ein Vorbild.

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