Ad Personam

«Kennen Sie ihn?» - «Wen?»
«Sheldon Lee Cooper?»

Häufige Antwort «Tut mir Leid, noch nie gesehen.» Und schon haben wir im Fitnesscenter einen Gesprächsstoff weniger. Gilt für jung und alt. Hier zwei drei Nachhilfeminuten.

Sheldon Cooper (grünes T-Sirt) ist einer der vier Nerds aus einer der geistreichsten Sitcoms mit dem nicht eben rasch erfassbaren Titel «The Big Bang Theory?».

Vier hochkarätige Wissenschaftler (Zwei theoretische Physiker, ein Astronom und ein MIT-Ingenieur) mit einem IQ um die 150 schlagen sich mehr oder weniger unbeholfen durch das für sie komplizierte, erotisch unbefriedigende Alltagsleben.

Eindeutig der King of Nerds ist eben dieser Sheldon Lee Cooper, ein hochgewachsener Osttexaner mit zwei Doktortiteln und einer leicht evangelikalen, aber dennoch sündigen Mutter. Seit etlichen Jahren arbeitet er am California Institute of Technology (Caltech), in Pasadena , wo auch die Handlung der Soap angesiedelt ist.

Sheldon ist so was wie ein frostig rationaler, arrogant wirkender, ziemlich rücksichtsloser und zwanghaft fordender Pedant, um nicht zu sagen ein drolliger  Autist. Bezeichnend für ihn ist auch seine Unfähigkeit zu lügen.

Immer knisternder wird die Serie, wenn der beziehungsschwache Sheldon Dr. Amy Farrah Fowler (ganz rechts mit Strickjacke) kennen lernt, eine hochintelligente ebenfalls ziemlich ver- und gestörte Neurobiologin mit latenten Sexualwünschen, die Sheldon lange Zeit nicht wahrnimmt, geschweige denn erfüllt.

Als Kontrast zu den vier Nerds entwickelt sich die nur scheinbar einfach gestrickte, Kühe umwerfende und ausgesprochen hübsche Penny (die Blonde in der Mitte) aus Nebraska, die weder einen College-Abschluss noch akademische Bildung besitzt, aber über eine hohe soziale Kompetenz verfügt.

Schauen Sie doch mal in die Serie hinein. Tun Sie's aber nicht, wenn Sie sophistizierte Dialoge scheuen und lieber den Skispringern in Oberstdorf zuschauen.


Mehr zur Sitcom finden Sie hier.


Kommentare (2)

Lea Grossmann am 06.04.2018 10:29

Eine grossartige und geistreiche Sitcom. Die Dialoge sind spritzig witzig und den Protagonisten nimmt man die Rolle ab. Eine tolle Erfahrung neben den unzählig seichten Sitcoms, die es gibt. Auf Netflix sind übrigens alle Staffeln aufgeschaltet. :-)

Emmanuel Silberstein am 01.04.2018 08:46

Mir gefallen in der gewichteten Reihenfolge meiner Vorliebe die drei Frauen: Die liebeshungrige Biologin, Amy Farrah Fowler (Dr. Mayim Bialik), dann die katholisch erzogene, resolut krächzende Bernadette Maryann Rostenkowski-Wollowitz (Melissa Rauch), aber auch die hübsche Blondine und lebenskluge Penny Hofstadter (Kaley Cuoco). Allein schon ihre Namen sind eine Ohrenweide.

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Et tu, Brute? Du also auch? Du machst Werbung? Ist doch generell doof. Muss sie aber nicht. Kommt darauf an, wofür. Ganz sicher nicht für Fertig-menüs und Abführmittel. Aber für Leute, die schreiben, für die schon. Zum Beispiel für Lea Grossmann

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