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Und was ist jetzt mit Ostern?

Schreib doch mal etwas über Ostern. Du weisst schon: Neustart des Frühlings, Seid fruchtbar, Häschen, Auferstehung, Hoffnung und so weiter.

Das würde ich ja gerne, aber dann käme es zu Blasphemien, und dazu neige ich nicht, von wegen Auferstehung des Fleisches und Engel vor dem Grabe. Sie verstehen das? Denn Lästereien lassen wir doch lieber weg und dem Christenmenschen seinen Glauben.

Ja, auch allen anderen, sofern sie nicht fundamentalistisch, kreationistisch und evangelikal ausarten und ausrastend den Dschihad der Religionen ausrufen. Da ist dann aber Schluss mit nachlässiger Toleranz!

Aber wenn die Osterglocken den zögerlichen Frühling aus seiner Reserve läuten, dann «Willkommen Ostern, willkommen Osterhase, Ostereier und Osterkuchen. Die Waage wird's Euch danken.» Also, lasst Euch nicht runterkriegen.


 

Vorsicht Werbung

Den Text zu den Details über einen ferrovialen Clusterfuck lasse ich noch ein paar Tage aus Propaganda-Gründen stehen. Er entstammt meinem Kurzgeschichten-Band und hat den Titel, den Sie gleich hier anklicken können:
«Das Eisenbahnunglück am Gare Montparnasse.
Ein Aufsichtsrat der l’Ouest schreibt einen Brief.
»


Kommentare (1)

Dr. Canisius Mertens am 01.04.2018 08:21

Gerne stimme ich Ihnen zu: Kirche und Staat fahren getrennt besser, siehe Frankreich. Und dass Ostern im Grunde genommen alle Jahre wieder primär an heidnische Fruchtbarkeitssymbole und weniger an Unsterblichkeits-Wahnvorstellungen erinnern könnte, ist doch wohl allgemein bekannt.

Angewandter Darwin?

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THE ORIGIN OF SPECIES
BY MEANS OF NATURAL SELECTION.

Friedfertige Besinnungspause im Advent

27. November 2018

Vier Lichter könnten uns sofort aufgehen. Ein erstes für etwas mehr Weisheit im Denken, ein zweites für mehr zivilcouragierte Stärke, ein drittes für etwas mehr Ästhetik im Umfeld und ein viertes schliesslich als Symbol der Hoffnung, Besseres voraussehen zu dürfen (meliora praesumo).

Was auch immer geschehen soll: Friedfertig und entspannend sei unsere Adventszeit. In Ordnung. Auch für Sie. Und man muss ja nicht immer reden ... oder schreiben.

Angesagt ist jetzt eine Besinnungspause, etwas mehr Stille und Konzentration auf Wesentlicheres als Politik und Wintermode. Habe wirklich noch Anderes zu tun. Fragen Sie nicht was. Doch: Abnehmen zum Beispiel. Obsolete Akten entsorgen. Oder endlich mal das Medizinschränkchen ausräumen.

Fazit: Im Dezember erscheinen keine Depeschen-Bulletins. Ab Januar 2019 dann aber schon; und das in bewährt griffiger Manier.
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Fünftes Buch ist erschienen
und kann bestellt werden.

26. November 2018

Hier erfahren Sie mehr dazu.
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«Die schaffen das!»

25. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.
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