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Bringt Herr Pfr. Hochstrasser den Papst
und die Gottheiten zum Lachen?

Pfarrer Hochstrasser erinnert mich an die glockophobe Nancy Holten: Penetrant und permanent in den Medien. Sie: Viel Lärmen um Lärm. Er: Viel Zeugnis wider besserer Einsicht.

Er ist einfach köstlich, unser Herr Pfarrer Hochstrasser, wenn er wider den Stachel im offiziellen Fleisch der christlichen Glaubens-verwaltungen löckt. Neu erfreut er uns mit einem weihnachtlichen Beschäftigungsprogramm für all jene, die mit Glauben etwa so viel gemeinsam haben, wie die Antarktis mit Kokospalmen. Oder umgekehrt, alles glauben, was ihnen vom Turme heruntergeplärrt wird.

Zitat Hochstrasser: «Ich habe nichts gegen Muslime oder Atheisten, aber ich sehe nicht ein, warum sie einfach drei Tage frei machen können – und das auf (zu) Gunsten des Christentums», welches calvinistisch dem «Labor omnia vincit» frönt und uns versichert, dass «pecunia non olet». Bitte, jetzt nicht deutschtümelnd die Nase rümpfen.

Zu Gunsten des Christentums? Ja welches bitte? Reformiertes, lutheranisches, calvinistisches, katholisches, apostolisches, baptistisches, mennonitisches, n
euapostolisches, adventistisches, methodistisches, freikirchliches, sektiererisches oder ganz anderen, noch skurrileren Glaubensverrichtungen ausgeliefertes?

Wahrscheinlich meinte er einfach Christen, gleich welcher Couleur. Ob die sich nun während der Festtage in Neid, Missgunst, Eifersucht über die angeblich arbeitsfreien und skrupellos profitierenden Nichtchristen ergehen, weiss ich nicht, glaube es aber nicht. Das wäre doch eines freien Christenmenschen nicht würdig. Pfr. Hochstrasser meinte es vielleicht gut, konnte es aber einfach nicht besser sagen?

Das gilt wohl auch für sein nächstes Zitat: «Die Christen haben gegen die Römer den Aufstand geprobt. Das wünsche ich mir auch jetzt.» Allora, avanti popolo! Auf zum Marsch nach Rom. Woran nur erinnert uns das jetzt schon wieder? Nichts Schönes, caro Sign. Sacerdote!

Unser Geistlicher meinte dann noch: «Heute merkt man nichts mehr vom Christentum. Wir sind auf dem Weg, eine Minderheit zu werden.» Stimmt, zumindest statistisch. Oder schlimmer, nämlich trotz Glockengehämmer ganz zu verschwinden, wie die Götter der Römer?

Ich denke, der LIEBE GOTT sollte unserem christlichem Abendländler, wie weiland Maria oder Muhamad, mal wieder den ihm so vertrauten Erzengel Gabriel vorbeischicken, der ihn über die Verwandschafts-Verhältnisse monotheistischer Religionen aufklärt, Abraham und so.

Jede Wette: GOtt, Allah und YHWH lachten sich an Weihnachten bei einem Château Palmer 2003 gemeinsam einen Riesenschranz in die Toga und hatten sich dann an Neujahr ausgelassen mit einem 2005 Taittinger Brut Reserve Millésimé zugeprostet. (Siehe auch das Bild mit den drei Gläsern und dem Vorrat.)


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Schluss damit!

17. Februar 2019

Ab 14. Februar 2019 wird die Homepage www.valentin-trentin.ch nicht mehr oder höchstens noch in krassen Ausnahme-Fällen bearbeitet. So etwa, wenn die Schweiz der EU beiträte, wenn dem Kanton Aargau die Eingliederung in den Kanton Zürich drohte, in Brugg die Piratenpartei mit der allgegenwärtigen Nancy in den Stadtrat einzöge, oder Einhörner im Politikeralltag herumgeisterten und uns entgeistern würden.

Weiterhin erscheinen wird die Seite PUBLIKATIONEN, in der ich für meine und andere Bücher werbe.

Nun wünsche ich Ihnen ein liebevolles Leben, das Ihnen auch ohne diese Website Freude bereitet.
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