Ad Personam

«Wer ist es?» Nr. 7

Ja klar, es darf auch eine Frau sein. Was für eine überflüssige Frage. Die Gesuchte ist leider für unsere Begriffe früh verstorben. Eine Jahrhundertangabe fehlt dieses Mal. Das wäre dann zu einfach.

Nur so viel: Zwei Ihrer Brüder dienten in der Marine und brachten es auf hohe Dienstränge.

Sie selber lebte eher zurückgezogen und begann schon früh Kurzprosa und Theaterstücke zu schreiben. Ihre ersten Werke veröffentlichte sie noch anonym.

Sie zeichnen sich später summarisch gesehen durch drei Ausdruckselemente aus: Scharfsinnige Beobachtung und Analyse der Handlungsgmotive und des Gefühlslebens ihrer Personen, sanft satirische bis leicht heimtückische Ironie und den Einsatz des Stilmittels des sogenannten Free indirect speech (Episches Präteritum), das sowohl Goethe wie Flaubert angewendet und weiterentwickelt haben.

Alles Soziale, Menschliche und Gesellschaftliche schien ihr geeignet genug, es aufzudecken, zu karikieren und mit spitzem Humor zu kritisieren.

Walter Scott, Robert Louis Stevenson und Rudyard Kipling waren übrigens von ihren Werken sehr angetan.

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Und schon sein zwei richtige Lösungen eingegangen.


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