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Herr Weber kann's nicht lassen.

Er bezeichnet sich als «Saurier der Schweizer Komiker». Dabei sind eigentlich seine Kolumnen besser als seine Comedy-Programme. Die sind, also manchmal ... . Komm, lassen wir das. Reden wir vom Kolumnisten.

Es sind auch nicht die Wortspiele wie «Stille mich, du Fröhliche», oder «Vom Barack ins Weisse Haus», die restlos faszinieren und uns vor Lachen unter den Tisch schleudern.

Nein, es ist primär der Kolumnist Weber, der mundblattlos Unverfrorenes anbietet, wenn er zum Beispiel die Rhetorik von Herrn Schneider-Ammann mit «Betreutem Regieren» vergleicht; oder den neuen Mann in Washington als «Horrorclown auf den Thron der Verunreinigten Staaten und Möchtegern-Sonnenkönig mit Politik-Tourette» darstellt.

Die IS-Mörderbanden sind für ihn «Totalversager, welche für 72 Jungfrauen mordbrennen, von denen nicht mal definiert ist, wie alt sie sind.» Es gäbe schliesslich auch 70jährige Jungfrauen.

Oder was halten Sie von dieser Sequenz? «Gestern habe ich einen betrunkenen Moslem gesehen, da dachte ich so bei mir: Der nimmt es aber sehr ernst mit der Integration!»

Oder darf man die Frage stellen: «Gehört der Flüchtlingsstrom auch zu den Alternativ-Energien? Oder ist man dann schon ein Rassist?» Nein, ist man nicht, und man darf.

Lieber mal betrunken als geistig auf dem Trockenen. Das ist meine Devise, lieber Peach. Dann aber nicht in den Jaguar steigen und auch noch selber fahren wollen. Das nicht. Schon klar.


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Friedfertige Besinnungspause im Advent

27. November 2018

Vier Lichter könnten uns sofort aufgehen. Ein erstes für etwas mehr Weisheit im Denken, ein zweites für mehr zivilcouragierte Stärke, ein drittes für etwas mehr Ästhetik im Umfeld und ein viertes schliesslich als Symbol der Hoffnung, Besseres voraussehen zu dürfen (meliora praesumo).

Was auch immer geschehen soll: Friedfertig und entspannend sei unsere Adventszeit. In Ordnung. Auch für Sie. Und man muss ja nicht immer reden ... oder schreiben.

Angesagt ist jetzt eine Besinnungspause, etwas mehr Stille und Konzentration auf Wesentlicheres als Politik und Wintermode. Habe wirklich noch Anderes zu tun. Fragen Sie nicht was. Doch: Abnehmen zum Beispiel. Obsolete Akten entsorgen. Oder endlich mal das Medizinschränkchen ausräumen.

Fazit: Im Dezember erscheinen keine Depeschen-Bulletins. Ab Januar 2019 dann aber schon; und das in bewährt griffiger Manier.
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Fünftes Buch ist erschienen
und kann bestellt werden.

26. November 2018

Hier erfahren Sie mehr dazu.
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«Die schaffen das!»

25. November 2018

Am Samstag, 17. November 2018: Grosseinsatz der aargauischen Kantonspolizei. 140 Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Fazit: 13 Verhaftungen auf dem Platz oder nach Flucht. Ist doch beachtlich. Angesichts der zwar sinkenden aber immer noch belastenden Einbruchszahlen sind solche Razzien doch sehr zu begrüssen. Warum nicht gleich jede Woche und zwar schweizweit? Ist aber vermutlich eine Budgetfrage und der Verfügbarkeit der Beamten für Sondereinsätze.
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