Ad Personam

«Wer ist es?» Nr. 2

Dieses Mal sind wir im 20. Jahrhundert. Unser Mann stammt aus dem Milieu des Militäradels. Im I. Weltkrieg führte er als Freiwilliger bereits eine Kompanie.

Danach begann er ein Jura-Studium, wurde dann aber in der damaligen Reichswehr  reaktiviert und Bataillonsadjudant. Die Ereignisse um den Röhm-Putsch verfolgte er mit Bedenken.

An der Kriegsakademie absolvierte er die Ausbildung zum Generalstabsoffizier. Als solcher erhielt er teilweise Kenntnisse von den Zweifronten-Plänen des sog. Führers, die er als Vabanquespiel bezeichnete.

Dennoch wurde er 1a in einer Infanteriedivision später in einer Heeresgruppe. Damit verbunden war auch ein zunehmendes Misstrauen gegen den «Grössten Feldherrn aller Zeiten» (GröFaZ).

Er entschloss sich zur Tat und schmiedete mit Offizierskameraden Attentatspläne gegen Hitler. Mehrere konkrete scheiterten.

Es erfolgten dennoch weitere Beförderungen. Als Stabschef einer Armee war er vertraut mit den Befehlen der «Operation Walküre» für das Ersatzheer, die man zugunsten eines Umsturzes manipulieren konnte.

Das Attentat vom 20. Juli 1944 misslang, und der Gesuchte fand wie seine Mitverschwörer kurz danach den Tod.

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Des Rätsels Lösung: «Wer war es?»

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Der Gesuchte heisst Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge (1752 bis 1796). Berühmt geworden ist er durch sein Buch «Über den Umgang mit Menschen», das in keiner Weise mit einem oberflächlichen Benimmcomment verwechselt werden sollte. Zudem war Knigge einer der führenden Illuminaten, die mit Dan Brown etwa soviel zu tun haben wie ein Kirchturm mit einer Hundehütte.

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