Aphorismen

Lafontaine kritisiert DIE LINKE. Sahra sekundiert.

Zitate aus DIE WELT: «Aus Sicht der Parteivorsitzenden Katja Kipping sei Die Linke migrationspolitisch gut aufgestellt: "Wir haben die richtigen Antworten gegeben", sagte sie am Montag in der Bundespressekonferenz.» Das finden nun Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine ganz und gar nicht. Für ihn war das zu wenig. Auf Facebook attackiert er die Migrationspolitik der Vorsitzenden Kipping und Riexinger. Ist doch bedenkenswert, oder etwa nicht?

Zitate aus DIE WELT: «Der Grund: die "verfehlte Flüchtlingspolitik". (...) Der frühere Linke- und SPD-Vorsitzende schrieb, dass man die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht denen aufbürden dürfe, die ohnehin die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen seien.

"Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke bzw. sozialdemokratische Parteien vertreten fühlen, wählen sie in zunehmendem Maße rechte Parteien", so Lafontaine.

In der Parteiführung wird die Einmischung Lafontaines als völlig überflüssig empfunden. Der in der Bundestagswahl gestärkte Berliner Landesverband fand deutliche Worte.

Alexander Fischer, Staatssekretär in der rot-rot-grünen Landesregierung, schrieb auf Twitter: "Wir verdanken Oskar viel. Ohne ihn gäbe es Die Linke nicht." Aber er schäme sich für die aus Lafontaines Beitrag "sprechende Niedertracht"

Kurzkommentar für Herrn Fischer: Wenn die Sachargumente ausgehen, drischt man mit der Moralin-Intoleranz-Keule auf den Kritiker ein. 


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